Weltweite Solidarität mit Syrien

 

syrien flagge

Weltweiter Tag der Solidarität mit Syrien und der syrischen Revolution
Global Day of Solidarity with Syria and the Syrian Revolution

Auch in Aachen gibt es am kommenden Samstag eine Solidaritatsveranstaltung:

Samstag, 11.01.2014

14 – 18 Uhr

Aachen, Willy-Brandt-Platz

Die  syrische Bevölkerung leidet unter Unterdrückung, Folter, Mord und
massiver Gewaltanwendung des syrischen Regimes. Täglich sterben viele,
friedliche Demonstranten und unschuldige Zivilisten, darunter auch sehr
viele Kinder. Die Zahl der Verletzten ist riesig und die medizinische Versorgung ist teilweise zusammengebrochen oder unzureichend.

Die Lage in Syrien ist weiter dramatisch. Mit einem weltweiten Tag der Solidarität soll einmal mehr auf die unfassbare Situation aufmerksam gemacht werden.

Flüchtlingstragödie vor Lampedusa

 

Mitgliedsstaaten müssen Blockade gegen bessere Rettung von Flüchtlingen endlich aufgeben.

Zum Tod von mindestens 82 Flüchtlingen vor Lampedusa sagt Ska Keller, migrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Europaparlament:

„Die EU-Mitgliedsstaaten müssen endlich ihre Blockade gegen eine verbesserte Rettung von Flüchtlingen in Seenot aufgeben. Solche Katastrophen sind schrecklich und dürfen sich nicht immer und immer wieder wiederholen.

Wir GRÜNEN wollten mit einer Mehrheit im Europaparlament durchsetzen, dass die EU mit dem neuen Grenzüberwachungssystem Eurosur die Rettung von Flüchtlingen aus Seenot verbessert. Aber die Mitgliedsstaaten haben das abgeblockt. Sie wollen Küstenpatrouillen und die Überwachung des Mittelmeers mit Satelliten und anderen Überwachungstechnologien gegen irreguläre Migration verschärfen. Aber sie tun nichts, um Flüchtlinge besser zu retten.

Bei den neuen Regeln für Fronteinsätze auf See, die derzeit in Parlament und Rat beraten werden, drängen die Mitgliedsstaaten erneut auf weniger Seenotrettung. Für uns GRÜNE ist das unhaltbar. Wir werden alles dafür tun, damit sich die Mitgliedsstaaten nicht durchsetzen. Sie müssen den Tragödien, die sich von den europäischen Küsten abspielen, endlich ein Ende bereiten.“

Aachens grüne Bürgermeisterin Hilde Scheidt ergänzt: „Die Zahl der Flüchtlinge wird nicht sinken, im Gegenteil. Wir müssen Strategien weiterentwickeln, die nicht einfach auf Blockade zielen, sondern nachhaltig helfen.“

Scheidt weist auf die besonders problematische Situation minderjähriger Flüchtlinge in Aachen hin: „Allein in den letzten beiden Jahren sind knapp 400 minderjährige Flüchtlinge in Aachen aufgegriffen worden, die völlig allein unterwegs waren. Sie müssen untergebracht und betreut werden, viele dieser Kinder und Jugendliche sind traumatisiert und brauchen intensive Hilfe.“

Weitere Informationen zu Flüchtlingen in Seenot finden sich hier.