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25. Mai. 2011
Foto: Gerhard Wellmann, PixelioFoto: Gerhard Wellmann, Pixelio

Ein Kernanliegen der rot-grünen Koalition in NRW ist es, den U3-Ausbau zu beschleunigen. Der am Mittwoch beschlossene Landeshaushalt 2011 beinhaltet daher weitere 160 Millionen Euro für diesen Zweck. 100 Millionen werden unmittelbar nach Freigabe des Haushalts in Kürze an die einzelnen Jugendämter ausgeschüttet, weitere 60 Millionen folgen Anfang 2012 (Verpflichtungsermächtigung).
Auf die Stadt Aachen entfällt davon ein Gesamtbetrag von 2,4 Millionen Euro. Rund 1,5 Millionen Euro werden in diesem und rund 900.000 Euro im nächsten Jahr ausgezahlt.

Die Höhe der Summe richtet sich nach der Zahl der Kinder unter drei Jahren und der Höhe der Betreuungsquote der dreijährigen Kinder im Jugendamtsbezirk Aachen.
Der große Vorteil des Landesinvestitionsprogramms ist, dass die Mittel schnell, unbürokratisch und sicher verfügbar sind. Das bisherige Bewilligungsverfahren der Spitzabrechnung von Einzelmaßnahmen bleibt aber parallel bestehen, da es sich um die Verausgabung von Bundesmitteln handelt, für die eigene Regeln gelten.

Zusammen mit den bereits Ende 2010 ausgezahlten landesweit 150 Millionen Euro hat die rot-grüne Landesregierung 310 Millionen Euro an Landesmittel aufgebracht. Schwarz-gelb hatte 2008-2010 lediglich 15 Millionen Euro gezahlt und ansonsten ausschließlich Bundesmittel eingesetzt.

Für den weiteren Ausbau der U3-Betreuung müssen jetzt auch in Aachen neue Einrichtungen gebaut oder bestehende Einrichtungen baulich erweitert werden. Die finanzielle Unterstützung des Landes kommt somit für uns genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach der Sommerpause werden wir konkret eine Prioritätenliste der Verwaltung beraten, aus der hervorgehen wird, wo in Aachen wie viele neue Plätze für die Unter Dreijährigen entstehen können.

Aachener Nachrichten 25.05.11

13. Mai. 2011

In diesen Tagen schaut die Welt Richtung Aachen. Die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen steht kurz bevor, das Rahmenprogramm läuft bereits seit einigen Wochen. „Der Internationale Karlspreis ist der älteste und bekannteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben“ (Quelle). Zwei Tage vor diesem internationalen Großereignis wird seit 2008 auch der Jugendkarlspreis vergeben. Dieser richtet sich an junge Menschen der EU und wird vom Europäischen Parlament, gemeinsam mit der Stiftung Internationaler Karlspreis vergeben. Hier werden Projekte von Jugendlichen prämiert, die zur europäischen Verständigung beitragen, eine gemeinsame europäische Identität und Integration fördern und der Jugend Europas als Vorbild dienen.

Eine ähnliche Idee zur Förderung der Jugend hat auch das European Youth Forum (EYF). In Anlehnung an den Titel „Kulturhauptstadt Europa“ schreibt das EYF seit 2009 jährlich den Titel der „Europäischen Jugendhauptstadt“ aus und beschreibt diesen selbst wie folgt:
„Man sagt oft, die Jugend ist unsere Zukunft und so wie die Kulturhauptstadt Europas eine Huldigung der Vergangenheit und der Zukunft ist, so ist die Europäische Jugendhauptstadt eine Ehrung für unser Zukunft“ (Quelle, Anm. d. Verf.: freie Übersetzung).

CDU und GRÜNE sehen Aachen als eine Stadt der Wissenschaft und damit als eine Stadt der Zukunft und der Jugend an. Mit dem Karlspreis und dem Jugendkarlspreis wird aktiv ein gemeinsames Europa gefördert. CDU und GRÜNE haben daher die Verwaltung aufgefordert, eine Bewerbung der Stadt Aachen um den Titel „Europäische Jugendhauptstadt“ bei EYF einzureichen.

Bei der Bewerbung wird die Umsetzung innovativer Projekte im Hinblick auf die aktive Beteiligung junger Menschen an der Gesellschaft gefördert. Die Europäische Jugendhauptstadt soll außerdem ein Vorbild für die Entwicklung der Jugendpolitik in anderen europäischen Städten sein. Der Titel wird jeweils für ein Jahr an eine europäische Stadt vergeben, die während dieser Zeit europaweit die Möglichkeit hat, durch ein facettenreiches Programm, ihr kulturelles, soziales, politisches und wirtschaftliches Leben und dessen Entwicklung im Zusammenhang mit der Jugend zu präsentieren.

Natürlich müssen die Rahmenbedingungen für eine Bewerbung geprüft werden. Der Antrag bietet aber eine tolle Chance zu zeigen wie attraktiv Aachen für junge Menschen ist und welche Potentiale wir haben. Die Bewerbung bietet eine gute Möglichkeit die Vielfalt der Aktivitäten für Jugendliche darzustellen. 

Auch wenn der Preis nicht finanziell dotiert ist, so kann der Gewinn für die Stadt Aachen doch auch groß sein: Imagegewinn, internationale Anerkennung und Respekt, sowie eine mögliche Tourismuszunahme sind nur einige unmittelbare Auswirkungen. Langfristig bietet sich so die Chance eine Vielzahl von Jugendlichen zu erreichen und ihnen ein Gefühl der Verantwortung im Hinblick auf ein gemeinsames Europa zu vermitteln.

 

 

26. Jan. 2011

Die Einführung des Kinderbildungsgesetzes in NRW durch die ehemalige Landesregierung war von massiven Protesten begleitet. Bei der Umsetzung haben in Aachen dennoch alle an einem Strang gezogen und hohe, zusätzliche finanzielle Mittel der Stadt Aachen machten es möglich, KIBIZ ohne Nachteile für Kinder und Eltern umzusetzen. Dank der  engagierten MitarbeiterInnen in den Kindertagesstätten ist es gelungen, die gute Qualität des Betreuungsangebotes für unsere Kinder in Aachen  
zu halten.
Die Ausstattung mit Betreuungskräften in den Kitas muss verbessert werden, in allen  Bereichen fehlen Personalstellen. Die neue Landesregierung hat den Nachbesserungsbedarf erkannt und bereits erste Maßnahmen eingeleitet.      
Weiterhin ist  die Betreuung der Kinder in den Ferien zu sichern.
Ein vollwertiges Ganztagsangebot ist für die Eltern unerlässlich, dies betrifft sowohl Kita-  als auch Schulkinder (OGS). Den durch KIBIZ  gewünschten Abbau von Bürokratie können wir nicht sehen. Dies mag auf Landesebene der Fall sein, in den Kita`s ist der Aufwand gestiegen und führt zu großen Belastungen.
Ich bin mir sicher, dass es uns gelingen wird, zusammen mit der neuen Landesregierung KIBIZ zu verbessern.
aus: Stadtseiten 23. Januar 2011 - Thema: Kindertagesstätten

30. Mrz. 2010

Grüne und CDU haben zwei Ratsanträge eingebracht, um über einen Jugendfonds und einen Jugendkulturfonds selbst organisierte Projekte von Jugendlichen unbürokratisch zu fördern. Mit jeweils 22.000 € möchten wir in den kommenden vier Jahren über den Jugendfonds  Veranstaltungen Jugendlichen finanziell unterstützen, welche die Selbstorganisation, die politische Bildung und die bessere Beteiligung junger Menschen stärken.
Im Topf des Jugendkulturfonds sind jeweils 10.000 € eingestellt für kulturelle Veranstaltungen, ebenfalls selbst organisiert von Jugendlichen.
Damit möchten wir die Kreativität und das Potenzial der Jugendlichen unterstützen.
Viele Jugendliche wollen sich nicht an Vereine oder Jugendeinrichtungen binden, aber selbst kulturell aktiv werden möchten.
Es fehlen bei vielen Jugendprojekten oftmals nur ein paar hundert Euro, und die Jugendlichen haben nicht die Zeit und die Beziehungen, um Sponsoren zu werben.
Es ist schade, wenn gute Projekte am fehlenden Geld scheitern und ich bin überzeugt davon, dass es künftig viele zusätzliche interessante Angebote im Jugendkalender des Veranstaltungsangebotes geben wird.

AZ 24.03.2010: Jugend im Rampenlicht

AN 24.03.2010: Die Stadt lässt für junge Leute was springen

 

10. Feb. 2010

Grüne und CDU richten 100 neue Betreuungsplätze pro Jahr für unter Dreijährige in Aachen ein.  Dies ist im Haushaltsplan festgeschrieben und damit ist die Umsetzung gesichert. In Aachen haben wir derzeit einen Versorgungsgrad von 25% erreicht und liegen damit im landesweiten NRW-Vergleich an der Spitze.

In der letzten Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses forderte die SPD 150 neue Plätze für Kinder unter 3 Jahren.  So eine Forderung kann nur die Opposition stellen, auch die SPD weiß, dass eine solche finanziell derzeit nicht umsetzbar ist. Wir haben mit unserer Politik immer gezeigt, dass uns Familien und Kinder in Aachen besonders am Herzen liegen. Aber es ist uns auch wichtig, dass unsere Ziele und vor allem die Umsetzung realistisch und gesichert sind.

Wir müssen auch für Kinder mit Behinderung Betreuungsplätze schaffen, denn hier gibt es im U3-Bereich noch gar nichts,  da ist Aachen nicht so gut aufgestellt.


Aachener Nachrichten, 08.02.2010

28. Jan. 2010

Die Bundesagentur für Arbeit fordert in mehreren hunderttausend Fällen Geld von Hartz-IV-Beziehern zurück.
Die Erhöhung des Kindergeldes um 20€ pro Kind ab Januar 2010 soll demnach nicht für alle Kinder gelten, denn nach dem Willen der Bundesregierung wird die Erhöhung des Kindergeldes bei Hartz IV-Familien auf das Sozialgeld der Kinder angerechnet. Und damit gehen diese Familien leer aus.
Ich bin entsetzt, über diese Rückforderung. Dass ausgerechnet diese Familien, die ohnehin schlechter gestellt sind, von der Kindergelderhöhung ausgeschlossen werden, darf nicht sein. Sind es doch besonders Kinder aus Hartz-IV-Familien die eine Erhöhung dringend benötigen.
Familienpolitik sollte allen Familien zu Gute kommen.

Die Grundlage zu der Rückforderung ergibt sich – so die offizielle Begründung - aus dem Sozialrecht, das nicht entsprechend angepasst wurde. Es ist nun an der Zeit, dass hier die Bundesregierung ein klares Zeichen setzt und einschreitet.

1. Dez. 2009

Dies ist der Name einer Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Aachen am 13.12.09 im Café Madrid, Pontstraße von 15-21 Uhr.

Alle Aachener Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen im Rahmen einer Weihnachtsfeier Geschenke (unverpackt) für kranke und bedürftige Menschen in Aachen zuspenden und an einer Tombola mitzumachen.  Die Geschenke werden in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband an soziale Einrichtungen verteilt.
Alle Gäste die mit einem Geschenk am 13.12. ins Café Madrid kommen, erhalten ein Los und einen Begrüßungstrunk. Zusätzliche Lose sind für 1 € erhältlich, damit die Gewinnchancen steigen.

Diese Aktion unterstütze ich  sehr gerne, weil damit hoffentlich vielen Aachener Kindern und Jugendlichen eine Freude bereitet werden kann. Mein besonderer Dank gilt Markus Deutz für die tolle Initiative.
Ich wünsche „Hand in Hand“ viel Erfolg und eine große Unterstützung durch Sie, liebe Aachenerinnen und Aachener.

www.handinhand-aachen.de

8. Okt. 2009

ausnahmezustand-bild

Vom 27.10.09.  bis 18.11.09 finden auch in Aachen im Rahmen des bundesweiten Filmfestivals „Verrückt nach Leben“ zahlreiche Angebote statt.
Nationale und  Internationale Filme erzählen von der Gedanken- und Gefühlswelt Heranwachsender. Die Filme thematisieren den alltäglichen Wahnsinn des Erwachsenwerdens  mit Phasen der Einsamkeit, Angst, Hoffnungslosigkeit, Drogen, Gewalt, Suizid, aber auch der Liebe, Freundschaft, des Vertrauens und Gebrauchtwerdens.
Erwachsenwerden ist kein Kinderspiel!

http://www.ausnahmezustand-filmfest.de/

das Filmfestival in Aachen

Programm

bild_flyer

13. Aug. 2009

Eine unschöne Entwicklung ist auch in Aachen mittlerweile in verschiedenen Stadtteilen zu finden. Öffentliche Trinkgelage und stark angetrunkene Menschen stören derzeit massiv das Bild und vor allem die Anwohner im Pontviertel.
Diese Probleme müssen wir in den Griff bekommen.
Wir Grüne bringen dazu einen Antrag ein, um auch im Pontviertel – wie bereits am Kaiserplatz – eine Ordnungspartnerschaft ins Leben zu rufen.

Unser Ziel ist es, die Probleme mit allen Beteiligten bzw. Betroffenen gemeinsam zu lösen, dazu gehören für uns Vertreter der Anwohner, der Gastwirte und Kioskbetreiber, Studentenvertreter, den Ordnungsbehörden und der Polizei.

Nur wenn wir jetzt  Handeln kann eine positive Veränderung der Situation möglich. Dieses Handeln mit allen in einem Boot möchten wir mit unserem Antrag auf den Weg bringen.

Ich sehe einen Anteil an dieser Entwicklung der öffentlichen Trinkerei bei Jugendlichen auch bei der jetzigen Landesregierung, die mit der Öffnung der Ladenschlusszeiten den Weg bereitet hat.

Bericht AN 07.08.09

31. Jul. 2009

Aachen ist eine lebens- und liebenswerte und vor allem eine soziale Stadt.

In einem Interview mit den Aachener Zeitung und den Aachener Nachrichten habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen von der SPD, Rosa Höller-Radtke und Martin Künzer, eine Bilanz zu fünf Jahren Rot-Grüner Sozial-, Jugend und Familienpolitik gezogen: Wir haben in Aachen sehr viel erreicht. Wir haben unsere Koalitionsvereinbarungen mehr als erfüllt.

Und ich werde mich auch in Zukunft in meiner politischen Arbeit für ein soziales Aachen engagieren.

Ihre Hilde Scheidt

Bericht Aachener Zeitung: Hilde Scheidt über fünf Jahre rot-grüne Sozialpolitik

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