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8. Okt. 2009

ausnahmezustand-bild

Vom 27.10.09.  bis 18.11.09 finden auch in Aachen im Rahmen des bundesweiten Filmfestivals „Verrückt nach Leben“ zahlreiche Angebote statt.
Nationale und  Internationale Filme erzählen von der Gedanken- und Gefühlswelt Heranwachsender. Die Filme thematisieren den alltäglichen Wahnsinn des Erwachsenwerdens  mit Phasen der Einsamkeit, Angst, Hoffnungslosigkeit, Drogen, Gewalt, Suizid, aber auch der Liebe, Freundschaft, des Vertrauens und Gebrauchtwerdens.
Erwachsenwerden ist kein Kinderspiel!

http://www.ausnahmezustand-filmfest.de/

das Filmfestival in Aachen

Programm

bild_flyer

13. Aug. 2009

Eine unschöne Entwicklung ist auch in Aachen mittlerweile in verschiedenen Stadtteilen zu finden. Öffentliche Trinkgelage und stark angetrunkene Menschen stören derzeit massiv das Bild und vor allem die Anwohner im Pontviertel.
Diese Probleme müssen wir in den Griff bekommen.
Wir Grüne bringen dazu einen Antrag ein, um auch im Pontviertel – wie bereits am Kaiserplatz – eine Ordnungspartnerschaft ins Leben zu rufen.

Unser Ziel ist es, die Probleme mit allen Beteiligten bzw. Betroffenen gemeinsam zu lösen, dazu gehören für uns Vertreter der Anwohner, der Gastwirte und Kioskbetreiber, Studentenvertreter, den Ordnungsbehörden und der Polizei.

Nur wenn wir jetzt  Handeln kann eine positive Veränderung der Situation möglich. Dieses Handeln mit allen in einem Boot möchten wir mit unserem Antrag auf den Weg bringen.

Ich sehe einen Anteil an dieser Entwicklung der öffentlichen Trinkerei bei Jugendlichen auch bei der jetzigen Landesregierung, die mit der Öffnung der Ladenschlusszeiten den Weg bereitet hat.

Bericht AN 07.08.09

23. Jul. 2009

Das neue Schuljahr steht bevor und Eltern bereiten sich auf den Schuleintritt ihrer Sprösslinge vor. Eine spannende Zeit für Eltern und Kinder, aber nicht für alle ein Grund zur Freude.  Für viele ist die Schulzeit ihrer Kinder mit Kosten verbunden, die sie selbst nicht mehr aufbringen können.
In den vergangenen Jahren hat die Aachener Tafel durch ihre Schulranzen-Aktion hier weitergeholfen und  die Stadt Aachen hat den Zukunftsfond ins Leben gerufen, um ebenfalls bedürftigen Familien Hilfestellung zu geben.

Ein Blick auf den Zukunftsfond und seine bisherigen Auszahlungen hat mir allerdings zu denken gegeben. Von einem Budget von 170.000€ sind bisher nur etwa 6.600€ ausgezahlt worden. Am fehlenden Bedarf kann es nicht liegen, dazu waren  die Anfragen der Aachener Tafel und aus den Schulen zu dringlich.
Ein Runder Tisch der Aachener Tafel, Schulen, Verwaltung hat sich mit der Vereinfachung der Vergabe der Gelder beschäftigt und ich hoffe, dass das Ergebnis, welches derzeit in der Verwaltung erarbeitet wird, eine wesentliche Vereinfachung des Verfahrens ergibt, damit das Geld auch bei denen ankommt, die diese  Unterstützung brauchen.

30. Jun. 2009

„Ich mache mit, weil Flüchtlinge unsere volle Unterstützung brauchen, hier ist besonders die Politik gefordert, deshalb mache ich mit und sage laut und deutlich ” JA” ich werde Patin!“ - Zitat Hilde Scheidt

 save-me1

Zurzeit leben hunderttausende Menschen unter schwierigsten Bedingungen in Flüchtlingslagern oder Krisengebieten. Bekannte Beispiele sind die Lager in Syrien und Jordanien, im Tschad und in Darfur. Dazu kommen weitere, die in den Medien wenig Beachtung finden. Unter diesen Flüchtlingen befinden sich Kinder und Jugendliche, Traumatisierte, Kriegs- und Folteropfer sowie Kranke und allein stehende Frauen.
Diesen besonders schutzbedürftigen Personen muss geholfen werden, da sie weder in ihr Heimatland zurückkehren noch aus eigener Kraft ein neues Leben aufbauen können.
Auch die Stadt Aachen hat “JA” gesagt und der Stadtrat beschlossen sich der Flüchtlingskampagne anzuschließen und Flüchtlinge aufzunehmen.

Darüber hinaus haben sich in Aachen über 300 Patinnen und Paten gefunden, die diese Kampagne unterstützen. Damit ist Aachen bundesweit die Stadt mit den zweit meisten PatInnen!

Bei einem  ersten Treffen für die Aachener Gruppe kamen kürzlich 35 Paten zusammen, um weitere Maßnahmen zu überlegen und vorzubereiten.
Es bildeten sich fünf Arbeitsgruppen, die verschiedene  Bereiche der Hilfe abdecken sollen.
Meine Unterstützung werde ich in die Gruppe „Hilfe bei Behördengängen“ einbringen und diese aktiv begleiten.

Die Idee von “Save-me” ist es, eine Bewegung von unten zu initiieren, aus den Städten und Gemeinden heraus.  Auch für Aachen soll damit eine neue Offensive für Flüchtlinge starten, die sich nicht nur um irakische Flüchtlinge kümmert, sondern ihre Hilfe für alle Flüchtlinge anbietet.
Die hohe Motivation und Freude an der Arbeit, die alle Patinnen und Paten bei dem Treffen zeigten, lässt  auf eine gute und konstruktive Arbeit zum Wohle der verfolgten Menschen, die unsere Hilfe brauchen, hoffen.

http://www.save-me-kampagne.de/index.html

Aktuelle Informationen zu Save-Me-Aachen

9. Jun. 2009

  Am 31.05.09 fand im Zinkhütter Hof in Stolberg zum 2. Mal die große Versteigerung von 100 künstlerisch gestalteten Kacheln statt. Künstler aus dem In- und Ausland, aber auch regionale Künstler hatten sich in den Dienst der guten Sache gestellt. Ganz unterschiedliche Werke kamen unter den Hammer. Einheitlich war bei den Kunstwerken nur das Format und das Ursprungsmaterial.
Der Bunte Kreis konnte mit dieser tollen Aktion die stolze Spendensumme von 7.605  € erzielen.  Damit wird die Arbeit, die der Bunte Kreis für kranke Kinder und ihre Familien leistet, unterstützt. Das Angebot, das sich vor allem an Kinder nach einem langen Krankenhausaufenthalt richtet, wie Frühgeborene, krebskranke oder behinderte Kinder, unterstützt die Familien in dieser schwierigen Phase zu Hause. Der Einstieg in den privaten Bereich fällt der Familie oft nicht leicht, wenn der Rückhalt der Klinik plötzlich fehlt.

Als Auktionärin habe ich die gute Mischung zwischen Kunst und Engagement am Menschen sehr nah miterlebt und freue mich, dass ich diese Veranstaltung aktiv unterstützen durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und der Erfolg lässt auf eine Wiederholung im kommenden Jahr hoffen.
Den Aktiven des Bunten Kreises kann ich zu dieser gelungenen Aktion nur gratulieren.

www.100kuenstler-100kacheln.de

100 Künstler, 100 Kacheln: Erlös für den guten Zweck

3. Jun. 2009

Vor 14 Jahren konnte die Gesamtschule in Brand als Modellschule für Aachen eine Integrationsklasse einrichten in der behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Seither gibt es an der Gesamtschule Brand in jedem Jahrgang eine Klasse mit sonderpädagogischer Begleitung. Obwohl sich in den vergangenen Jahren etwas bewegt hat und zusätzliche Plätze an Schulen für den gemeinsamen Unterricht geschaffen wurden, ist das längst noch nicht genug.

In anderen Europäischen Ländern werden nahezu 80% !!! aller Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf integriert. Deutschland hat nur eine Quote von mageren 20% vorzuweisen. Zum Teil werden die betroffenen Kinder gegen den ausdrücklichen Wunsch der Eltern statt im gemeinsamen Unterricht, in Förderschulen unterrichtet.
Nach der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen, dem auch die Landesregierung NRW im Bundesrat zugestimmt hat, besteht die Verpflichtung, ein alle Menschen einbeziehendes Bildungssystem einzuführen. Das bedeutet, dass jedes behinderte Kind Anrecht auf Beschulung im Regelschulsystem hat.

Statt dessen kürzt die NRW-Landesregierung die Zuschläge an Lehrerstellen um 20%. Damit ist die notwendige Verkleinerung der Klassen für den gemeinsamem Unterricht gefährdet. Die betroffenen Schulen sollen – so die Landesregierung –
auch die GU-Klassen bis zu einer Klassenfrequenz von 30 Kindern auffüllen.

In einem Fachgespräch mit dem Verein „gemeinsam leben – gemeinsam lernen Aachen e.V.“ und Reiner Priggen, Karin-Schmidt-Promny und meiner Person haben wir die Eltern bestärkt in ihrem Wunsch nach Veränderung..
Wir sehen uns in der Pflicht zu helfen und haben das Ziel, in 10 Jahren eine Umstrukturierung zu erreichen. Ein Runder Tisch zum integrativen Lernen mit Politik, Verwaltung, Eltern und Lehrern soll uns in Aachen weiterbringen. Aachen könnte hier gut eine Vorreiter-Rolle für NRW übernehmen.
Unser Wunsch ist es, dass die Schulen sich auf den Weg machen und gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder anbieten – auch wenn derzeit die Vorgaben durch die Landesregierung nicht positiv sind. Durch gemeinsames Vorgehen von Eltern und Schulen lässt sich viel bewegen. Schulkooperationen müssen aufgebaut und Fortbildungen für Lehrer angeboten werden, die Sonderpädagogik muss nach meinem Verständnis ein Teil der Lehrer-Ausbildung werden.

Bei allem was der gemeinsame Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder an Vorteilen bietet, so darf doch der individuelle Förder- und Forderbedarf nicht vergessen werden. Der gemeinsame Unterricht ist der Einstieg, aber noch nicht die Lösung.

3. Jun. 2009

RotGrün hat in der vergangenen Woche einen Ratsantrag eingebracht und reagiert so auf die Veränderungen, die sich am Kaiserplatz ergeben haben.
Wir wollen im Gespräch mit allen Beteiligten, der Suchtberatung, den Anwohnern, Ordnungs- und Gesundheitsamt nach Lösungen suchen und gemeinsam erarbeiten, denn so kann die Situation nicht bleiben.
Eine Verlagerung der Drogenberatung in ein anderes Stadtviertel halte ich für unklug, weil dies nur ein Verpflanzen der jetzigen Situation am Kaiserplatz bedeutet, nicht aber ein konstruktives Suchen nach Veränderung und Verbesserung.

Unser Ziel ist eine umfassende fachliche Evaluation und Auswertung der bisherigen Angebote  der Suchthilfe in Aachen und  der Städteregion.  Eine grenzüberschreitende Kooperation in der Euregio halte ich für unbedingt erforderlich.

Mehr dazu:

Bericht AN 29.05.09

26. Mai. 2009

Es ist unglaublich, was Kinder und Jugendliche in 3 Tagen – 72 Stunden - auf die Beine gestellt haben. Junge Menschen haben in hohem Maße Verantwortung übernommen und diese Verantwortung steht nicht nur für 72 Stunden, diese ist langlebiger - ob in Projektgestaltungen oder in zwischenmenschlicher Form. Mehr noch: Sie haben nicht nur durch ihren Einsatz viel bewirkt, verändert, umgestaltet und Freude gebracht, sondern nehmen auch für sich selbst etwas mit, sie auch fürs Leben gelernt. Von der 72 Stunden Aktion haben alle profitiert.
Ob in Seniorenheimen, auf Spielplätzen, Jugendeinrichtungen, in der kritischen politischen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, ob in Theaterprojekten oder Benfizveranstaltungen – die Vielfalt der Aktivitäten ist beachtlich und da reichten oft nicht die 3 Tage, da gehörte manche Nachtschicht mit dazu.    

Sehr beeindruckend war für mich die Bereitschaft von Sponsoren die jungen Menschen bei ihrer Arbeit zu unterstützen und Material und teilweise auch Know How zur Verfügung zu stellen. Für die Bleiberger Fabrik – mein Paten-Projekt - waren sehr schnell Aachener Sponsoren gefunden, die die Einrichtung von Kinder-Sanitäranlagen und die teilweise Umgestaltung des Außenbereiches mit dem nötigen Material unterstützten.
Mit viel Begeisterung folgten Taten und wurden die verschiedensten Projekte umgesetzt. Es kann sich sehen lassen und verdient größte Anerkennung was die Jugendlichen geleistet haben und ich hoffe, dass sie sich auch weiter einmischen und die Gesellschaft weiter aktiv mitgestalten.

Interview Radio Ragazzi (Euro-Jugend) mit Hilde Scheidt

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14. Mai. 2009

„China blue“ ist ein Film, der über die Bedingungen der Jeans-Produktion in China berichtet. Oft steht in unserer Kleidung „Made in China“. Aber unter welchen Umständen diese billigen Jeans und Shirts hergestellt werden, darüber denken wir im ersten Moment wohl nicht immer nach.  Der Film zeigt Einblicke hinter die geschlossenen Fabriktore und gibt anonymen Arbeiterinnen ein Gesicht. Die Mädchen und Frauen verdienen 6 Cent/ Stunde und arbeiten in einer 16-Stunden-Schicht, 7 Tage die Woche und das 4 Monate am Stück.

Ich freue mich, dass Schülerinnen des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs „China Blue“ zu ihrem Thema gemacht und sich mit dieser Seite des Konsums und der damit verbundenen „Geiz ist geil!“ Werbung auseinander gesetzt haben.
Sie haben in einem Kunstprojekt den Film aufgearbeitet und in einer sehr beeindruckenden Ausstellung präsentiert.
Danke für die Einladung zur Ausstellung.
Vor allem möchte ich den Schülerinnen danken für dieses engagierte Auseinandersetzen mit dem Thema „saubere Kleidung“.
Ich bin sicher, dass auf diese jungen Menschen zu  Multiplikatoren werden und ihre kritischen Anstöße weitergeben. Sie werden sich beim Kauf von Kleidung Gedanken machen und den nötigen Druck unterstützen für gerechtere Bedingungen in der Kleiderproduktion - nicht nur in China.

Nicht ein Boykott dieser Waren führt uns zum Ziel einer gerechteren Entlohnung und besseren Arbeitsbedingungen, sondern der Druck auf die Industrie muss wachsen, um etwas zu bewegen. Ein Boykott dieser Waren würde zur Schließung dieser Fabriken führen und damit den Arbeiterinnen und ihren Familien eine wichtige Einnahmequelle nehmen.

China Blue ist ein Film, den ich jedem nur empfehlen kann, um sich die Folgen der „geizigen Werbung“ und Konsumverhaltens vor Augen zu führen.images

 

mehr zum Film China Blue

6. Mai. 2009

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 100.000 Kinder und Jugendliche stehen bereit, wenn die große Sozialaktion               „72 Stunden – uns schickt der Himmel“  am 07. Mai startet.

In Teams, Mannschaften und Gruppen haben sie sich zusammen gefunden und engagieren sich vom 07.-10. Mai, für 72 Stunden, um die Welt ein klein wenig besser zu machen und Menschen zu helfen. Auf ganz vielfältige Weise und in den unterschiedlichsten Projekten bringen sie sich ein.
Auch in Aachen wird sich vieles bewegen und wir dürfen gespannt sein, was die Jugendlichen alles umsetzen.
Als Patin für die Gruppe der Bleiberger Fabrik begleite ich die Aktion  sehr nah und freue mich auf spannende 72 Stunden.                                                                                                                                        
Besonders freut mich, dass dieses enorme Engagement der Jugendlichen ein positives Bild der Jugend wiedergibt und zeigt, wie engagiert junge Menschen in den vielen sozialen Projekten arbeiten. 
Die Sozialaktion verbessert die Welt also nicht nur ein kleinwenig, sondern fördert auch Gemeinschaften, Kreativität und baut Vorurteile ab. 

Übrigens, Sponsoren sind auch jetzt noch jederzeit willkommen !!!

mehr zur Aktion “72 Stunden - uns schickt der Himmel”

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