Für welche Welt sollen wir lernen?

Bei Friday for Future geht es um etwas, was alle angeht:
Unsere Zukunft!

Seit Monaten geht die 16jährige Greta Thunberg freitags nicht zur Schule, sondern demonstriert für richtigen Klimaschutz. Sie hat Angst um die Zukunft der jungen Generation, wenn nicht endlich ernsthafte Maßnahmen gegen den Klimawandel getroffen werden.

Ich freue mich, dass sich so viele junge Menschen von Gretas Engagement anstecken lassen. Auch in rund 50 deutschen Städten gehen engagierte junge Menschen und verantwortungsvolle Bürger freitags für den Klimaschutz auf die Straße und setzen damit ein öffentliches Zeichen. Nehmen sie für ihr Anliegen doch unentschuldigtes Fehlen in Kauf. Das ist mutig, dieses Engagement macht Mut und freut mich sehr. Wir müssen die junge Leute ernst nehmen mit ihrem Anliegen und endlich etwas tun, damit ihre Zukunft gesichert ist, denn der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung.

Fjorela Jaupi, machte ein Schülerpraktikum bei mir, wir sprachen oft über „Friday for Future“ und nahmen auch gemeinsam an einer Kundgebung teil. Fjorela schreibt über die Klimabewegung:

„Ich bin Fjorela Jaupi, 16 Jahre alt, und finde diese Initiative mutig. Es macht mich stolz, dass meine Generation so etwas macht und dass ich dabei bin. Es macht mich stolz, dass wir versuchen, unsere Zukunft zu retten. Es gibt einen Grund, warum Schüler*innen sich entschieden haben, freitags während der Schulzeit zu streiken. Es wäre nicht gleich wichtig, wenn wir diese Aktion samstags oder sonntags machten. Die Medien und die Regierung würden sich nicht gleich stark interessieren. Jetzt werden wir aber von allen gehört.

Aktuell werden in Deutschland Halbjahreszeugnisse vergeben. Die Schüler*innen haben sich entschieden, dieses Mal der Bundesregierung Zeugnisse zu schreiben! Sie bewerten die Arbeit der Regierung in Klimafragen. Und die Noten sind alle sehr schlecht. Zum Beispiel bei „Kohle stoppen“ hat unsere Regierung die Schulnote 6.

Warum sollten wir für eine Zukunft lernen, die es vielleicht nicht mehr geben wird, wenn wir jetzt nichts ändern? Die ältere Generation hat ohne uns über unsere Zukunft entschieden. Wir streiken gemeinsam, um ein Zeichen zu setzen. Wir wollen zeigen, dass wir hier sind und wir sind laut, weil wir keine Zeit mehr haben! Wir streiken, bis die Politik handelt! Erwachsene und Politiker*innen sollten dankbar sein anstatt sich zu beschweren. Schließlich geht es bei „Fridays for future“ um etwas, das alle angeht: Die Zukunft.“

Vorstand der GAR wiedergewählt

Am 10.2.19 fand im Rathaus Düsseldorf die jährliche Delegiertenversammlung der GAR (Grüne Alternative in den Räten) dem grünen Dachverband für NRW mit 233 Grünen Ratsfraktionen statt.
Stefan Engstfeld MdL NRW berichtete aus Sicht der GRÜNEN Landtagsfraktion über die Auswirkungen des Brexit und die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen die daraus für NRW ergeben.
Britta Haßelmann MdB und Mehrhad Mostifizadeh MdL berichteten aus den kommunalpolitischen Gremien der GRÜNEN Fraktion in Bund und Land.
Bei den Vorstandswahlen der GAR wurden alle KandidatInnen mit großer Mehrheit gewählt und Bürgermeisterin Hilde Scheidt Aachen, gemeinsam mit ihrem Kollegen Bürgermeister Andreas Wolter Köln als geschäftsführender Vorstand erneut für zwei Jahre im Amt bestätigt.
Die anstehenden Europa Wahlen werden in diesem Jahr die politische Arbeit prägen, mit vielen Veranstaltungen wird sich die GAR landesweit im Wahlkampf gemeinsam mit den Grünen Räten für ein gerechtes, soziales und friedliches Europa einsetzen.

Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die Arbeit in einem engagierten Team.

Holocaust-Gedenktag 27/01/19

Zur Ausstellung ‚Leben nach dem Überleben‘

Veranstaltung zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ mit der Klezmer-Band „Dance of Joy“.

Sonntag, 27. Januar 2019 um 15 Uhr
Citykirche, An der Nikolauskirche 3, Aachen

Die Ausstellung ‚Leben nach dem Überleben‘ von Fotografin Helena Schätzle ist noch bis zum 01. Februar in der Citykirche zu sehen. Im Zentrum stehen Menschen, die den Holocaust überlebt haben und deren Familien. Sie beleuchtet den Holocaust auf eine beeindruckende Weise von einer anderen Seite. In der Citykirche kann diese Ausstellung von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr besichtigt werden.

Zusammen mit AMCHA Deutschland e.V. wurde diese Wanderausstellung entwickelt, die dreisprachig konzipiert ist, deutsch, englisch, hebräisch.

Musik: Klezmer Band „Dance of Joy“: Johanna Schmidt, Violine; Johannes Flamm, Klarinette; Alfred Krauss, Akkordeon; Werner Lauscher, Kontrabass,
Konzept und Texte: Sylvia Engels (Citykirche); Marie – Therèse Jung ( kfd Diözesanverband);Monika Schmitz ( kfd Diözesanverband); Angelika Quadflieg; kfd Regionalverband)

FLOW

Gratulation zum silbernen Sieg beim Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“!!!