Das Theater der 10.000 – auch in Aachen

30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Es ist höchste Zeit zu handeln! Unsere Erde soll ein bewohnbarer Ort bleiben.

Auch UNICEF in Aachen beteiligt sich an den bundesweiten Aktionen zu 30 Jahren UN-Kinderrechtskonvention und ich unterstütze dieses Anliegen sehr gerne. Sind doch die Kinder unsere Zukunft. Sie haben ein Recht auf eine friedliche und lebenswerte Zukunft. Beteiligen Sie sich am Theater der 10.000, damit wollen wir auch in Aachen ein Zeichen für die Zukunft der Kinder setzen.

GRÖSSTE PERFORMANCE-AKTION DEUTSCHLANDS AN 100 ORTEN
GLEICHZEITIG


Der Katschhof wird zur Theaterbühne.
Vorhang auf: Am 11. Mai 2019 um 12:19 fällt der Startschuss für eine etwa halbstündige bundesweite Theateraktion „Theater der 10.000“ . In 100 deutschen Städten spielen jeweils 100 Laien ein ihnen vorher unbekanntes Theaterstück. Die Regieanweisungen erhalten die 10.000 Schauspieler durch eine Audiodatei direkt über ihre Kopfhörer.


Das Szenario: In einer nahen Zukunft ist unsere Erde ein fast unbewohnbarer Planet: Krieg, Dürre und Lebensmittelknappheit bestimmen den Alltag – weil wir es nicht verhindert haben!
Doch es ist heute, im Jahr 2019, noch nicht zu spät, um die Weichen neu zu stellen und für eine bessere Zukunft zu sorgen. Von Aachen bis Görlitz und von Flensburg bis Passau. Überall erleben am 11. Mai Menschen das Verbindende der Gemeinschaft, sowie die eigene Kraft zur Veränderung.
Vorkenntnisse oder schauspielerische Fähigkeiten sind nicht notwendig – jede/r ab 16 Jahren ist eingeladen, mitzumachen. Werde Teil und sichere Dir einen der 100 Plätze in Aachen, erforderliche Anmeldung unter www.theaterder10000.de.

Deshalb sollten Sie mitmachen:

Ihr Einsatz zählt – jeder von uns kann die Gesellschaft aktiv mitgestalten und seinen persönlichen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten. Zusammen zeigen wir der Welt die Kraft von Gemeinschaft und Veränderung mit dieser einzigartigen Performance.

Wenn Sie alleine einen Schritt machen, kommen Sie nur ein kleines Stück nach vorne. Doch wenn 10.000 von uns einen Schritt machen, kommen wir gemeinsam ganz schön weit.

Haftentlassung für Nasrin Sotoudeh gefordert

Die iranische Menschenrechtsanwältin und Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh, die sich seit ihrer Verhaftung im Juni 2018 im berüchtigten Ewin-Gefängnis befindet, ist nun wegen staatsfeindlicher Propaganda zu insgesamt 38 Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafe besteht aus zwei Verurteilungen, einmal 5 Jahre Haft und im zweiten Fall 33 Jahre Haft und 148 Peitschenhiebe.

Nasrin Sotoudeh setzte dich gegen die Verschleierung der Frauen ein und übernahm das Mandat für die angeklagten Frauen, die öffentlich gegen die Hijabpflicht protestierten.

© Arash Ashourinia

Heiko Maas hat ihre Freilassung gefordert und seinen Einsatz für ihre Freiheit bekundet. Amnesty International hat die internationale Gemeinschaft gefordert, gegen diese Verurteilung eine eindeutige Haltung einzunehmen. Frankreichs Präsident Macron hatte Nasrin Sotoudeh eingeladen, die G7 beim Kampf für die Gleichstellung der Frauen zu beraten.

Das Iranische Kulturzentrum Rahaward e.V. befasst sich seit Jahren u.a. mit Menschenrechtsvereltzungen in Iran. Shahrzad Massoodi und Khosrow Tadjrobehkar, beide sind in den 1980er Jahren aus dem Iran geflohen und leben seither in Deutschland sprachen mit dem Journalisten Peter Pappert über die Arbeit und das Urteil von Nasrin Sotodoudeh.

Bericht der Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten vom 09.04.2019

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte IGFM hat eine Petition für Nasrin gestartet. Unterschriftenlisten finden Sie hier.

Lösung für die Skateranlage Moltkepark in Sicht

Die Skateranlage im Moltkepark soll aufgrund ihrer Größe und ihres Zulaufs nun einen anderen Standort finden. Im Kinder- und Jugendausschuss wurde in dieser Woche über dieses Thema diskutiert. Die Verwaltung schlägt nun zwei mögliche Alternativstandorte vor, die noch geprüft werden, damit die rechtliche Grundlage für eine solche Skateranlage gegeben ist.

Wir unterstützen das Anliegen der Skater und sind froh, dass die Verwaltung recht schnell mögliche Alternativstandorte finden konnte. Ob die Anlage nun an Siegel oder in Rothe Erde betrieben werden kann, bleibt abzuwarten. Bis Oktober kann erst mal weiter geskatet werden am bisherigen Standort zu den vereinbarten Zeiten. Im nächsten Frühjahr soll der Skateboardclub dann ein neues „Zuhause“ haben, so die einstimmige Meinung aller Ausschussmitglieder

Weltfrauentag

Zum Weltfrauentag fand in Aachen am 12 März eine
Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Eine Welt Forum und der Volkshochschule Aachen statt.

Eren Keskin, Rechtsanwältin, Trägerin des Aachener Friedenspreises
(2004) und des Amnesty-Menschenrechtspreises (2001) und mutige
Streiterin für die Opfer sexualisierter Gewalt in der Türkei und für die
Meinungsfreiheit war eine der Frauen, die vorgestellt wurden. Spontan fragte eine der Teilnehmerinnen, ob wir nicht Eren Keskin ein Zeichen unserer Solidarität senden könnten. So wurden nach dem Ende der Veranstaltung noch Fotos gemacht. Amnesty will diese an Eren Keskin weiterleiten.