Seiten

Suche

Letzte Artikel

Kategorien

Links

4. Aug. 2010

   frauenfussball                                                                                                                                                                                                                                

Herzlichen Glückwunsch den jungen Frauen der deutschen U20-Fußballnationalmannschaft, sie haben den Weltmeistertitel geholt und damit das Sommermärchen 2010 vollendet.

Fast abseits der Medien hat in Deutschland wieder eine Fußball-Weltmeisterschaft stattgefunden - im Juniorenbereich - und bereits zum zweiten Mal haben die deutschen Mädels die WM gewonnen.
Gastgeber Deutschland besiegte im Finale die Mannschaft Nigerias mit 2:0.  Eine tolle Leistung: in 6 Spielen - 6 Siege. Ich finde, sie haben mehr öffentliche Anerkennung verdient, als nur eine Randnotiz in den Medien zu sein, immerhin war es auch die erste WM der Junioren in unserem Land.
Nach dem Rummel um die Fußball WM der Männer in Südafrika, bei der auch ich natürlich mitgefiebert habe, wünsche ich mir, dass  die Öffentlichkeit etwas mehr Anteil am deutschen Frauenfußball nimmt. Seit Jahren spielen die Frauen der Nationalmannschaft international auf höchstem Niveau und sind amtierende Weltmeister.
Im kommenden Jahr werden sie ihren WM-Titel verteidigen und das im eigenen Land. Es wird wieder eine Weltmeisterschaft in Deutschland geben und ich wünsche mir, dass dieses Ereignis auch bei uns den Stellenwert in der Öffentlichkeit haben wird, der der großartigen Leistung entspricht. Ich finde die U20-Mädels haben mit ihrem Sieg die Vorfreude auf die Frauenfußball-WM 2011 geweckt.

Übrigens: Im September 2010 findet in Trinidad und Tobago die Fußball-Weltmeisterschaft der weiblichen Jugend-U17 statt und wieder haben sich die deutschen Mädels für eine Teilnahme qualifiziert. Vielleicht können wir dann in Kürze drei amtierende WM Titel für die deutschen Fußballerinnen feiern?
Ich drücke den Mädels ganz fest die Daumen.

http://www.womensoccer.de/2010/08/01/deutschland-ist-u20-weltmeister/

fussball

22. Jul. 2010

Ein gutes Jahr nach der „Grünen Revolution“ ist die Stimmung im Iran nach wie vor angespannt. Vor allem junge Menschen verachten das Regime.
Die Menschen leben in Angst. Auch wenn die Berichterstattung aus dem Iran innerhalb des Jahres sich verändert hat, so hat sich für die Menschen doch nichts verändert. Ahmadineschad ist immer noch Präsident, der Vorwurf des Wahlbetruges ist nicht ausgeräumt und die Menschenrechte im Iran werden weiterhin verletzt.

Nachdem der UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen den Iran verhängt hat, bemüht sich auch die EU um gezielte Sanktionen gegen den Iran.

 

Dazu hier ein Interview mit Barbara Lochbihler,  MdEP und Leiterin der Iran-Delegation im Europa Parlament mit DW-World.de

 

In einer Presseerklärung nimmt sie auch zum Jahrestag der Proteste gegen den Wahlbetrug bei den iranischen Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni Stellung.

 

15. Jul. 2010

koavertrag_gross

Der Städtetag NRW sieht im jetzt vorgelegten Koalitionsvertrag von SPD   und Grünen gute Ansätze, um die Handlungsfähigkeit der Städte in NRW zu stärken.

Der Vorsitzende des Städtetages NRW, Oberbürgermeister Peter Jung aus Wuppertal sagt zu den kommunalen Themen des Vertrages: ” Wir begrüßen, dass sich die Koalition zu ihrer Verantwortung bekennt und die dramatische Finanzsituation der NRW-Städte lindern will. Was wir brauchen sind nachhaltige Hilfen. Deshalb ist es gut, dass die Kommunen wieder ander Grunderwerbssteuer beteiligt werden sollen. Außerdem soll der Beitrag der Kommunen zur Konsolidierung des Landeshaushaltes abgeschafft werden… Das ist in schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal.”

Das  Statement des Städttages NRW in Gänze finden Sie  hier

6. Jul. 2010

logo_integration

Der neue Integrationsrat für die Stadt Aachen ist gewählt.
Ich freue mich, dass die Wiederholungswahl ein eindeutiges Ergebnis zeigt, auch wenn ich mir eine wesentliche höhere Wahlbeteiligung gewünscht hätte.  Durch die Neuwahl wird es einige Verschiebungen in der Besetzung des neuen Integrationsrates geben.
Ich bin sicher, dass es ein guter Neuanfang mit vielen neuen Mitgliedern sein wird, die mit großem Engagement in den nächsten 5 Jahren dem Integrationsrat ein neues positives Gesicht geben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

Die Ergebnisse der Wahl finden Sie hier

lokale Pressestimmen zur Wahl:  AN,   AZ

30. Jun. 2010

Aufruf zur Wahl des Integrationsrates am 4.07.10

Am kommenden Sonntag ist die Wiederholungswahl zum Integrationsrat.
Über die Unregelmäßigkeiten und den Vorwurf des Wahlbetruges bei der  Wahl  im Februar ist über die Presse berichtet worden.
Die jetzigen Vorwürfe der zwei großen Wahlgruppen finde ich ungeheuerlich.

Ich bedauere die Entscheidung der beiden Listen, die ihre Kandidatur jetzt zurückgezogen haben. Der Integrationsrat ist eine gute Möglichkeit der Mitgestaltung in der kommunalen Politik, da die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die nicht aus EU-Staaten stammen, bisher durch das fehlende kommunale Wahlrecht von der Mitbestimmung ausgeschlossen sind.

Stadt und Politik nehmen den Integrationsrat sehr ernst. Und ich hoffe, dass die wahlberechtigten Mitbürgerinnen und Mitbürger das auch tun und sich in großer Zahl an der Wahl beteiligen. Die Tatsache, dass die Wahl wiederholt werden muss, resultiert aus Unregelmäßigkeiten und Fälschungen von Unterschriften, die wir nicht zu vertreten haben.  Die Kritik  an der Arbeit des Integrationsrates macht mich wütend, soll sie über den Anlass der Neuwahl hinweg täuschen?
Immerhin ist der Vorwurf des Wahlbetrugs Anlass für die erforderlich Neuwahl.
Der Termin für die Wahlwiederholung ergibt sich aus der Notwendigkeit der Einhaltung von Fristen und ist aus diesem Grund auch nicht mit den zur Wahl stehenden Listen abgestimmt worden.

Ich hoffe, dass der Rückzug der beiden Listen auch das Signal für einen Neuanfang im Integrationsrat ist. Noch mal:  Solange wir kein kommunales Wahlrecht für alle haben, ist der Integrationsrat und die Beteiligung seiner Vertreterinnen und Vertreter in allen Fachausschüssen des Stadtrates ein gutes Instrument für die politische Mitbestimmung in unserer Stadt.
Mein großer Wunsch ist es, dass die Wahlbeteiligung am kommenden Sonntag hoch sein wird und sich die Wahlberechtigten nicht von den jetzigen Ereignissen abhalten lassen – wählen Sie gerade deshalb und machen Sie von Ihrem demokratischen Recht Gebrauch.

Bitte gehen Sie wählen, die Integrationspolitik in Aachen braucht Ihre Stimme !

Die Wahlergebnisse werden ab 18 Uhr im Haus Löwenstein bekanntgegeben.

28. Jun. 2010

 kopf1

Unter dieser Überschrift haben das Bistum Aachen und die Evangelischen Kirchenkreise Aachen u. Jülich  zur „Schokoladenaktion“ aufgerufen.
Fairer Handel ist auch in der Süßwarenindustrie ein Thema. Für die Kleinbauern, die  den Kakao, die Grundlage für unsere leckere Schokolade anbauen, ernten und vermarkten, bedeutet der Faire Handel eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen.
Ich unterstütze diese Aktion sehr gerne und freue mich, dass die Initiative dazu aus der Schokoladen- und Printenstadt Aachen kommt, dies ist ein gutes und wichtiges Signal.
Denn nur gemeinsam, als Verbraucher, Hersteller und Rohstofflieferanten, können wir die Welt ein Stück gerechter machen.  Wir als Verbraucher sollten dieses Bewusstsein durch unser Verhalten einfordern und in der Süßwarenindustrie ein Umdenken anstoßen.

Fair gehandelte Schokolade ist ein Gewinn für die Kakaobauern,  die Schokoladenhersteller und die Genießer.  Mit einem guten Gewissen schmeckt  Schokolade noch besser – auch ich bin ein Fan von guter  Schokolade.
www.schokoladenaktion-aachen.de

24. Jun. 2010

Von  der Mitgliederversammlung des Städtetages NRW, bin ich in den Vorstand dieses Gremiums gewählt worden. Über diese Wahl freue ich mich sehr und vor allem auf die Arbeit im Sinne und Wohle unserer Stadt und aller Städte in NRW.  Über Anregungen aus Stadt und Region freue ich mich, sprechen Sie mich an.

Die Mitgliederversammlung des Städtetages NRW hat in gleicher Sitzung am 10. Juni 2010 die Neusser Erklärung
„Städte in Not – Leistungen für die Bürger erhalten“
verabschiedet.
Diese fasst die zentralen Aussagen zur Finanzsituation der Städte und die besondere Bedeutung der kommunalen Leistungen gerade in Zeiten der Krise sowie erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung der kommunalen Finanzlage zusammen.

Hier der Wortlaut dieser Erklärung

29. Apr. 2010

pauerpoint3Jetzt hat Aachen auch eine „Zweit-Währung“. Wie viele Städte und Regionen in Deutschland gibt es nun auch bei uns ein regionales Gutschein-System mit dem Namen „Pauer“.
Am vergangenen Wochenende war ich bei der offiziellen Einführung, dem Startschuss für den „Pauer“ mit dabei. Der Verein „Regionalgeld-Initiative Aachen e.V.“ hat nach drei Jahren Vorarbeit den Startschuss gegeben.
Mittlerweile gibt es viele Regionalgeld-Initiativen in Deutschland. Was den Stuttgartern ihr „Rössle“, den Bremern der „Roland“ und den Bertesgadener der „Sterntaler“ ist, ist jetzt den Aachenern ihr „Pauer“. Diese lustigen Namen bergen einen ernsten Hintergrund; neben der regionalen Verbundenheit, geht es beim Regionalgeld um die Kaufkraftbindung in der jeweiligen Region.

Mit dem Namen „Pauer“ kommt die Pau, Aachens Bach, der im Mittelalter die Trink- und Brauchwasserversorgung der Stadt sicherte, zu Ehren.
Heute ist die Pau unterirdisch unter der Stadt geführt und erlebt mit dem Namen des neuen Regionalgeldes eine neue Bedeutung,  als Bach ist er wieder in aller Munde und auch wirtschaftlich, denn das Regionalgeld bleibt im Kreislauf der regionalen Wirtschaft.
Neben kürzeren Transportwegen ist die Förderung Regionaler Produkte und damit  von Arbeitsplätzen ein wichtiger Aspekt des Regionalgeldes.
Über 40 Geschäfte, Restaurants, Praxen sind bereits als Akzeptanzstelle für den Pauer gemeldet und es werden immer mehr:
Die Akzeptanzstellen finden Sie hier

Ich wünsche dem  „Pauer“ viel Power etwas anzustoßen und zu bewegen. Damit  eine andere, wirtschaftliche Identifikation jedes Einzelnen mit der Region angestoßen wird und er eine Erfolgsgeschichte wird, ähnlich dem Chiemgauer von dem bereits mehr als 400.000 CHM im Umlauf sind.

Mehr Infos unter:
www.pauer-aachen.de

www.regiogeld.de                            

30. Mrz. 2010

Grüne und CDU haben zwei Ratsanträge eingebracht, um über einen Jugendfonds und einen Jugendkulturfonds selbst organisierte Projekte von Jugendlichen unbürokratisch zu fördern. Mit jeweils 22.000 € möchten wir in den kommenden vier Jahren über den Jugendfonds  Veranstaltungen Jugendlichen finanziell unterstützen, welche die Selbstorganisation, die politische Bildung und die bessere Beteiligung junger Menschen stärken.
Im Topf des Jugendkulturfonds sind jeweils 10.000 € eingestellt für kulturelle Veranstaltungen, ebenfalls selbst organisiert von Jugendlichen.
Damit möchten wir die Kreativität und das Potenzial der Jugendlichen unterstützen.
Viele Jugendliche wollen sich nicht an Vereine oder Jugendeinrichtungen binden, aber selbst kulturell aktiv werden möchten.
Es fehlen bei vielen Jugendprojekten oftmals nur ein paar hundert Euro, und die Jugendlichen haben nicht die Zeit und die Beziehungen, um Sponsoren zu werben.
Es ist schade, wenn gute Projekte am fehlenden Geld scheitern und ich bin überzeugt davon, dass es künftig viele zusätzliche interessante Angebote im Jugendkalender des Veranstaltungsangebotes geben wird.

AZ 24.03.2010: Jugend im Rampenlicht

AN 24.03.2010: Die Stadt lässt für junge Leute was springen

 

25. Mrz. 2010

datum_09-kleiner1 

Wir schreiben das Jahr 2010 und noch immer ist der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland sehr hoch. Der Bruttoverdienst von Frauen lag auch in 2008 mit über 23% unter dem Einkommen von Männern und damit steht Deutschland im Ländervergleich ganz schlecht da. In Europa sind wir lt. einer Veröffentlichung der EU im Jahresvergleich 2007 an siebtletzter Stelle und damit eines der Schlusslichter – und das schon seit Jahren.

Das Datum für den Equal Pay Day wird übrigens jedes Jahr neu festgelegt, es richtet sich nach dem Zeitraum, der den nach neuesten Statistiken ermittelten Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland markiert. Will heißen, Frauen müssen in Deutschland bis zum 26. März arbeiten, um das zu verdienen, was Männer bei uns schon am 31.12. des vergangenen Jahres in der Gehaltstüte haben.

Am Equal Pay Day weisen Frauen bundesweit in vielen Aktionen auf diese Ungleichbehandlung hin und fordern den Abbau der Lohnunterschiede. Auch in Aachen werden am Freitag Frauen aktiv sein, um auf dieses Missverhältnis hinzuweisen.  Ich unterstütze den Aachener Flashmob um 15 Uhr vom Geldbrunnen zum Elisenbrunnen  sehr gerne und freue mich auf eine wirkungsvolle Aktion mit einer hoffentlich sehr großen Beteiligung.

Einen großen Schritt zur Gleichstellung in der Arbeitswelt haben wir gemacht, wenn der Equal Pay Day abgeschafft werden kann, weil er auf den 31. Dezember fällt.

vor »