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12. Jan. 2012

 

 

 
Das hochbelastete ehemalige Philips-Gelände muss saniert werden. Die Eltern und ErzieherInnen des in
unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Kindergartens Weißwasserstraße betrachten dies mit großer Sorge um ihre Kinder, denn es ist nicht klar, welche Auswirkungen diese Arbeiten in unmittelbarer Nähe auf die Kita und ihre Bewohner haben werden.

 

Wir nehmen die Sorgen um das Wohl der Kinder sehr ernst und haben uns nach vielen Gesprächen mit der Verwaltung und den Betroffenen für eine Container-Lösung entschieden.

 

Für die Zeit der Arbeiten auf dem Philips-Gelände werden in der Barbarastraße Kindergarten-Container aufgestellt,
so können die Kinder den Schulhof der Grundschule als Außenbereich und auch den anliegenden Spielplatz mitbenutzen.

 

Ich bin froh, dass wir diese Lösung gefunden haben, eine Lösung, die für die Eltern nur einen Katzensprung entfernt
ist, aber dennoch eine ausreichende Entfernung zur Baustelle darstellt.

 

 

 

Aachener Nachrichten 10.01.12 “Kita-Kinder sollen in Container umziehen”

Aachener Zeitung 10.01.12 “Kita Weißwasserstraße erhält Ausweichquartier”

 

13. Dez. 2011
Jochen Luczak berichtet über die Veranstaltung in Aachen am 7.12.2011:
@klarmann
Foto:(c)klarmann

Mit sehr großer Resonanz wurde unsere Veranstaltung im Islamischen Zentrum zur Einführung eines islamischen Religionsunterrichts angenommen. Fast 200 BesucherInnen waren der Einladung gefolgt und hörten einen sehr Informativen Vortrag von Bildungsministerin Sylvia Löhrmann.

Im Landtag wird zur Zeit das entsprechende Gesetz beraten. Gemeinsam haben GRÜNE, SPD und CDU den Entwurf im Landtag eingebracht. Löhrmann stellte klar, dass nach Einführung dieser Unterricht für muslimische Schüler zum Pflichtfach werde. Es sei denn, die Eltern der jüngeren Kinder oder  die 14-jährigen religionsmündigen Schüler melden sich ab.

Das Recht auf freie Religionsausübung gelte für alle Religionen und müsse daher für die 350.000 Muslime in NRW einen geregelten Rahmen erhalten. Dies sei - so der Tenor vieler Beiträge - ein historischer Fortschritt. 

 

 Zuvor hatte Hilde Scheidt die Gäste zu einem offenen Dialog begrüßt. Die unterschiedlichen Religionen und vielfältigen Kulturen seien eine Bereicherung für unsere Stadt, die auf vielfältige Weise ihren Ausdruck finde. Aachen sei weltoffen - das präge das Zusammenleben und sei eine zentrale Aufgabe auch für die Zukunft. 

 

 

 Auch die Generalsekretärin des Zentralrats der Muslime Deutschland, Frau Nurhan Soykan, zeigte sich dankbar für die erreichten Fortschritte zur Gleichstellung der Religionen, die sich auch im islamischen

Religionsunterricht an Schulen in NRW zeigen sollte. Kritisch beleuchtete sie die Tatsache, dass es lediglich mit Hilfe eines Beirats im Moment möglich sei, eigenständigen Bekenntnis orientierten Religions-Unterricht zu erteilen.

 

 Sylvia Löhrmann, Bildungsministerin von NRW, hingegen unterstrich, dass es zur Zeit noch mehrere Vertreter islamischer Vereinigungen gebe, so dass es keinen für alle sprechenden Kooperationspartner gibt. Der Beirat sei daher eine Brücke, um trotzdem weiter gehen zu können und 2012/13 den Unterricht in interessierten Schulen einzuführen zu können.

 

 Gut ausgebildete Fachlehrerinnen und Fachlehrer in ausreichender Zahl zur Verfügung zu haben, ist eine besondere Herausforderung. Vom Publikum wurde über - nicht nur positive - Erfahrungen berichtet. Löhrmann unterstrich, dass NRW hier eine Vorreiterrolle spiele und in einer Kooperation zwischen den Universitäten Münster und Osnabrück die nötige Qualifikation vermittelt werden kann.

 

Das Recht auf freie Religionsausübung steht im Grundgesetz. Christen, Juden, Hindu, Islam und andere - Ministerin Löhrmann hält es für eine zentrale Aufgabe, diesem Recht auch im Alltag der Schulen zum Durchbruch zu verhelfen. In den eigenen Reihen der Grünen gebe es zwar nachvollziehbare Positionen, den Religionsunterricht grundsätzlich aus den Schulen fernzuhalten. Modelle wie in Frankreich seien vorstellbar. Wenn aber dieses  Recht auf Religionsunterricht von den christlichen Kirchen weiterhin in Anspruch genommen wird, dann müsse gleiches Recht für alle herrschen.

 

Das Publikum, unter denen auch sehr viele junge Menschen waren, nutzte die Gelegenheit auch zu detaillierten Fragen. So wollte eine Schülerin wissen, ob im islamischen Religionsunterricht die Lehrerinnen ein Kopftuch tragen dürften. Das sei doch in den Schulen untersagt. Klare Antwort Löhrmann: ja, es ist ein bekenntnisorientierter Unterricht, das sei dann - wie das Kreuz für die Christen - gestattet. Nur wenige Gäste waren grundsätzlich skeptisch.

 

Ein stadtbekannter “Pro-NRW” Anhänger meinte von Löhrmann eine Akzeptanz der Scharia vernommen zu  haben. Die Ministerin stellte kurz und bündig fest, dass sie sich dazu noch nie geäußert habe und auch nicht vorhabe, dazu Stellung zu nehmen. Es gelte in Deutschland das Grundgesetz für alle und die allgemeinen Menschenrechte. Punkt.

 

Zahlreiche Wortmeldungen enthielten den Wunsch, dass die erreichten Fortschritte im Dialog der Religionen und Kulturen weiter ausgebaut werden. Mounir Azzauoi, Mitgründer des Arbeitskreises Grüne Muslime, führte als souveräner Moderator durch die Veranstaltung. Er hatte einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass die Gespräche zwischen dem Ministerium und den muslimischen Verbänden trotz mancher Differenzen weiter geführt wurden.

 

Nach knapp zwei Stunden Debatte in den Räumen der Bilal-Moschee hatten alle Gäste ebenso wie die Veranstalter die Gewissheit, dass der Dialog und gemeinsame Wege zur Gleichberechtigung möglich sind und im nächsten Jahr weitere Veranstaltungen gut wären. Der Islam gehört zu Deutschland genauso wie Judentum und Christentum hatte Bundespräsident Wulff festgestellt.

Dr. Al-Halabi als Vertreter des Vorstands des Islamischen Zentrums Aachen bedankte sich mit großer Herzlichkeit bei Ministerin Löhrmann und beim Team der Organisatoren. Die Veranstaltung sei fast schon historisch. Das neue Gesetz “ein wichtiger Schritt zur Normalisierung”.

 

Der Weg zur weiteren Integration ist in Aachen deutlich aufgezeigt worden. Wir werden ihn weiter gehen.

 

30. Nov. 2011

Beim sogenannten “Krippengipfel” haben Bund und Länder im Jahr 2007 vereinbart, dass alle ein- und zweijährigen Kinder ab dem 01. August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege haben.

Bei diesen Planungen ist man davon ausgegangen, dass für ein Drittel der Kinder unter drei Jahren solch ein U3-Betreuungsplatz tatsächlich nachgefragt wird und hat eine Betreuungsquote von 35 % in dieser Altersgruppe als Zielmarke für das Kindergartenjahr 2013 / 2014  festgelegt. Heute weiß man allerdings, dass der tatsächliche Bedarf, insbesondere in den Innenstadtbereichen von Großstädten, höher sein kann.

In Aachen hat Schwarz-Grün bereits die Hausaufgaben gemacht und im gestrigen Kinder- und Jugendausschuss den Ausbau der U3-Plätze beschlossen. In einem Ratsantrag vom September 2011 hatten wir die Verwaltung beauftragt eine Bedarfsanalyse und eine Ausbauplanung zeitnah und sozialraumbezogen vorzulegen.

 

 In nur vier Wochen sind diese Pläne ausgearbeitet worden und damit haben wir im Eilzugtempo eine konkretes Konzept auf den Weg gebracht. In Aachen haben wir bereits jetzt einen Anteil von fast 30% erreicht und damit sind wir eine der wenigen Kommunen, die so früh einen solch hohen Deckungsgrad erreicht hat.
 

 

Wir werden eine ganze Reihe von Maßnahmen zum U3-Ausbau angehen. Es wird Neubaumaßnahmen, ebenso wie Um- und Anbauten an bestehende Einrichtungen geben. Aber auch die Tagespflege wird weiter ausgebaut: So werden nun auch in Aachen LENA-Gruppen und weitere Kindertagespflegeplätze geschaffen. LENA bedeutet, dass in Großtagespflegestellen bis zu neun Kinder durch zwei bis drei Tagespflegepersonen betreut werden, angebunden an eine Kita und deren Infrastruktur. Und damit erreichen wir die Vorgabe von 35% zum Kindergartenjahr 2012/13.

Ich freue mich, dass es uns gelungen ist den Ausbau der U3-Plätze so schnell voranzubringen und dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.

 

Ein Schnellzug mit 347 Plätzen, AZ 28.11.11

Ein Kombipaket für 371 neue U3-Plätze, AN 28.11.11

 

28. Nov. 2011

                                                                                                        Gospelchor “Mustard Seed Faith”                                                     

10.12.2011  -  20 Uhr,  in der Kirche “St. Foillan”  

                                                                                                                                                                                                                          

Am 10.12.11 um 20 Uhr findet in der Kirche St. Foillian ein Benefizkonzert zu Gunsten von Andres statt.  Der Gospelchor „Mustard Seed faith“ möchte die Behandlung und den Aufenthalt von Andres in Aachen unterstützen.

Schon mehrfach haben die Zeitung und nun auch die Lokalzeit Aachen über den kleinen Andres  aus Ecuador berichtet.

 

Andres ist heute 5 Jahre alt und kam mit verkrüppelten Beinen und Armen auf die Welt. Bevor er letztes Jahr zum ersten Mal nach Deutschland (und dann auch gleich nach Aachen) kam, wurde er in Ecuador schon fünf Mal operiert, teils mit erschreckenden Resultaten. Letztes Jahr ist er mehrfach in Aachen operiert worden - ohne Honorar für die Ärzte und das OP-Team, bevor er Ende des Jahres wieder zu seinem Vater und Bruder zurück in die Heimat flog.

Ende Mai 2011 kam Andres mit seiner Mutter Paola wieder nach Aachen und wurde auch Anfang Juni gleich wieder von Hr. Dr. med. Michael Becker an den Armen operiert. Durch einen zufälligen Kontakt im Franziskuskrankenhaus Aachen, wurde ein Kontakt mit der Kinderklinik Aschau am Chiemsee aufgenommen. Anfang August 2011 wurde Andres dann in das Behandlungszentrum Aschau “verlegt”. Dort wurde er an seinen Beinchen operiert. Andres macht nie geglaubte Fortschritte. In Aschau bekam er Orthesen angepasst - sowohl für die Beine, als auch für die Hände. Mit Hilfe der Beinorthesen kann Andres heute schon über 20 Meter alleine laufen (letzte Woche waren es 5 Meter).

Am Kinder-Rollator kann er noch viel weiter laufen. Durch die Handorthesen und mit speziellem Besteck kann er auch alleine essen. Die Hilfe für Andres wird ausschließlich aus Spenden finanziert, für die sich Fr. Christa Wenzel aus Disternich und die Hilfsgruppe “Eifel” stark machen.

Für das Jahr 2012 ist geplant, dass Andres im Sommer mit seiner Mutter wieder nach Deutschland kommt und dann gleich für vier Monate nach Aschau in die Kinderklinik geht, damit die Behandlungen dort fortgesetzt werden können.

 

Wir möchten Andres unterstützen und daher habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für dieses Benefizkonzert übernommen und wünsche, dass Andres auch weiterhin so große Fortschritte macht.

 

Bericht  WDR Lokalzeit Aachen 23.11.11

Bericht  Aachener Zeitung 8.06.2011

Gospelchor “Mustard Seef Faith”

19. Okt. 2011

Wer als Eltern schon einmal einen Kitaplatz gesucht hat, der kennt das Verfahren. Man geht in die Kita seiner Wahl und meldet die Tochter oder den Sohn an. Ist die jeweilige Kindertagesstätte in einem Ballungsgebiet und gut besucht, wird das Kind dort auf eine Warteliste eingetragen. Da man als Eltern aber sicher gehen möchte, dass das Kind ab einem bestimmten Datum einen Platz bekommt, meldet man das Kind auch bei einer oder zwei weiteren Kitas an.

Dieses  Anmeldeverhalten der Eltern ist völlig nachvollziehbar, es ist jedoch für die   städtische Jugendverwaltung organisatorisch eine Katastrophe. Es entsteht ein imaginärer Bedarf an Kita-Plätzen, der in die Planung eingeht aber so nicht vorhanden ist. Leider lassen einige Eltern nach Erhalt eines Platzes ihr Kind nicht von den Wartelisten der anderen Kitas streichen. Dies führt wiederum dazu, dass anderen Eltern Wartezeiten genannt werden, die nicht realistisch sind. Und so setzt sich das Mehrfachanmelden fort.

Die Jugendverwaltung geht davon aus, dass diese Mehrfacherfassung der Wartenden ein Drittel der gesamten Anmeldungen im Stadtgebiet ausmacht. Aus diesem Grund wird im nächsten Jahr endlich ein zentrales Anmeldeverfahren für alle Kita-Plätze in Aachen starten. Bei der zentralen Anmeldung benennen die Eltern nun ihre Wunsch-Kita und bis zu zwei Alternativen. Diese Daten werden zentral gespeichert, auch der Platz wird zentral vergeben.

Wir GRÜNE fordern dieses Anmeldeverfahren schon seit vielen Jahren und sind sehr froh, dass es im kommenden Jahr nun endlich startet. Es ist eine enorme Erleichterung für die Eltern und für die Verwaltung. Und die Politik erhält endlich einmal realistische Zahlen zur Nachfragesituation nach Kita-Plätzen in den einzelnen Stadtgebieten. Diese Transparenz ist wichtig für unsere Planungen, auch mit Blick auf den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für ein Kind unter drei Jahren.

Beim so genannten “Krippengipfel” haben Bund und Länder im Jahr 2007 vereinbart, dass alle ein- und zweijährigen Kinder (auch jüngere Kinder in festgelegten Fällen) ab dem 01. August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben. Bei  diesen Planungen ist man davon ausgegangen, dass für ein Drittel der Kinder unter drei Jahren solch ein U3-Betreuungsplatz tatsächlich nachgefragt wird und hat eine Betreuungsquote von 35 % in dieser Altersgruppe als Zielmarke für das  Kindergartenjahr 2013 / 2014  festgelegt. Heute weiß man allerdings, dass der tatsächliche Bedarf, insbesondere in den Innenstadtbereichen von Großstädten, höher sein kann.

Ich denke, dass die Richtmarke 35 %  sicherlich ein guter Wegweiser ist. Wir wollen die noch fehlenden U 3-Plätze möglichst in den Stadtgebieten schaffen, wo die Nachfrage am größten ist. Das zentrale Anmeldeverfahren wird uns künftig gezielt Daten über die stadtbeteilbezogene Bedarfsituation liefern. Wir werden bei der Schaffung von neuen Plätzen möglicherweise auch unkonventionelle Wege gehen müssen. Insbesondere in den dichten Innenstadtgebieten haben wir nicht immer die Möglichkeit, eine bestehende Kita aufzustocken oder neue Kitas zu bauen. Hier müssen wir über kreative Lösungen nachdenken, etwa über die Nutzung von Schulräumen, die nicht mehr gebraucht werden.

Hierzu haben wir mit der CDU einen entsprechenden Antrag im Stadtrat eingebracht… Kindertagesstättenausbau 2012-2014

18. Okt. 2011

eurojugendlogo

Am 09.10.11 hatte die Euro-Jugend in der Bendstraße allen Grund zum Feiern. Seit 30 Jahren macht die Euro-Jugend erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit.  Generationen von Kindern und Jugendlichen  haben diese Einrichtung mit ihrem kreativen und vielfältigen Angebot genutzt und sind heute teilweise selbst als Teamer aktiv.

Ein weiterer Grund zum Feiern war der fertiggestellte Anbau, der barrierefrei zu erreichen ist und damit auch den Kindern mit Behinderung gerecht wird.

Herzlichen Glückwunsch  Euro-Jugend und ich wünsche euch weiterhin eine so erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit!

www.eurojugend.de

5. Okt. 2011

europ-sozialpreis-2011

Am 3.10.11 wurde im Eschweiler Rathaus zum 15. Mal der Europäische Sozialpreis verliehen. Dieser Preis wurde 1996 von der Gesellschaftspolitischen Bildungsgemeinschaft e.V. (GPB) initiiert. Er wird an Menschen verliehen, die sich beispielhaft gegen Armut und soziale Ausgrenzung, für Menschlichkeit und Menschenrechte einsetzen. Menschen, die sich dem sozialen Gedanken verpflichtet fühlen und in ihrer Arbeit zeigen, dass es möglich ist mit viel Mut und Energie den Menschen eine Stimme zu geben, die oft ausgegrenzt sind und Hilfe und Unterstützung der Gesellschaft brauchen.

 

In diesem Jahr wurde der Europäische Sozialpreis an Prof. Dr. Jozef Miklosko aus Bratislava / Slowakei verliehen.

Mit der diesjährigen Preisverleihung zeichnete das Direktorium des Europavereins GPB e.V. einen Preisträger aus, der seit vielen Jahren mit seiner Arbeit die Weiterentwicklung der Jugendarbeit und der sozialen Arbeit unterstützt, vor allem im Bereich Heimunterbringung für Kinder.

Sein Lebensmotto lautet „ Lächeln als Geschenk“.

Der Kinderarzt und Professor für Sozialarbeit schloss sich 1992 der Bewegung „Lächeln als Geschenk“ an .und setzt sich seit vielen Jahren mit seiner Arbeit für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit und der sozialen Arbeit ein, vor allem im Bereich Heimunterbringung für Kinder.

Es gibt in Aachen den Karlspreis, es gibt den Friedenspreis. Ein Preis für soziale Verdienste innerhalb von Europa ist immer noch etwas Besonderes. Ich empfinde den Preis durchaus als gleichwertig und es war für mich eine große Ehre die Festrede anlässlich der Preisverleihung halten zu dürfen.

Festrede anlässlich der Verleihung des Europäischen Sozialpreises 2011

Europaverein der GesellschaftsPolitischen Bildungsgemeinschaft e.V.

“Wenn Kinder lächeln, ist das schönster Lohn”, AZ/AN 04.10.11

18. Sep. 2011

lvr

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) unterstützt elf  Städte und Kreise im Rheinland beim Auf- und Ausbau kommunaler Netzwerke gegen Kinderarmut.

hier die Presseberichterstattung des LVR vom 13.09.11 dazu:

Netzwerk gegen Kinderarmut startet in Aachen

64.000 Euro Förderung für Stadt Aachen / LVR unterstützt elf rheinische Städte und Kreise beim Auf- und Ausbau kommunaler Netzwerke

Aachen. Köln. 13 September 2011. Rund 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen in NRW sind von Armut bedroht. Armut grenzt aus und gefährdet Teilhabe- und Bildungschancen. Zur Bekämpfung der Folgen von Kinderarmut erhält die Stadt Aachen vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) über einen Zeitraum von drei Jahren Fördermittel in Höhe von 64.000 Euro aus externen Stiftungsgeldern. Mit seinem Programm “Teilhabe ermöglichen - Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut” unterstützt der LVR mit seiner 2009 eingerichteten Koordinationsstelle Kinderarmut die Jugendämter im Rheinland beim Auf- und Ausbau kommunaler Netzwerke. Insgesamt elf rheinische Kommunen profitieren von dem Projekt.

Aachen verfolgt schon lange das Ziel, präventive Hilfen für Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen bereitzustellen. Mit Unterstützung der Fördermittel vom LVR wird nun eine Koordinationsstelle im Jugendamt eingerichtet. Diese hilft, die bestehenden Initiativen und Maßnahmen auszubauen und die Vernetzungen zwischen den mit Kinderarmut befassten Akteuren zu etablieren. Von diesem Prozess sollen auch zukünftige Kindergenerationen in Aachen profitieren.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Förderprogramm am 13. September in Köln erläuterte LVR-Jugenddezernent Reinhard Elzer die wesentlichen Zielsetzungen und Hintergründe des Projektes: „Armut von Kindern findet sich in allen Städten und Kreisen des Rheinlandes. Wir wollen den Folgen von Kinderarmut entschlossen entgegentreten. Die wichtigsten Akteure sind hierbei die örtlichen Jugendämter. Mit ihnen werden wir im Rahmen unseres Programmes Strukturen schaffen, die dies ermöglichen.“

Das Förderprogramm besteht konkret aus drei Handlungsbereichen: die finanzielle Förderung der Jugendämter, Beratungs-, Fortbildungs- und Vernetzungsleistungen der LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut sowie die Begleitung und Dokumentation durch ein wissenschaftliches Institut. Fördergelder erhalten neben der Stadt Aachen der Kreis Euskirchen sowie die Städte Stolberg, Düren, Hilden, Bergisch Gladbach, Hückelhoven, Kempen, Kerpen, Monheim am Rhein und Mülheim an der Ruhr. In den nächsten Jahren werden schrittweise insgesamt 40 Jugendämter an dem Programm beteiligt. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von rund drei Millionen Euro.

3. Aug. 2011

Eine Gruppe von Jugendlichen aus Israel ist derzeit für zwei Wochen in Aachen zu Besuch. Gestern wurden die Jugendlichen von mir im Weißen Saal des Rathauses empfangen und in unserer Stadt willkommen geheißen. Zum Reiseprogramm der Gruppe gehört neben der Erkundung Aachens und der Umgebung auch ein mehrtägiger Besuch in der Hauptstadt Berlin.

Bei vielen Schüler- und Jugendaustauschen mit Aachener Schulen oder Gruppen gehört mittlerweile zum Besuch des Rathauses auch ein Empfang durch einen Vertreter der Stadt dazu. Eine schöne Aachener Tradition, die mir immer viel Freude macht.

25. Mai. 2011
Foto: Gerhard Wellmann, PixelioFoto: Gerhard Wellmann, Pixelio

Ein Kernanliegen der rot-grünen Koalition in NRW ist es, den U3-Ausbau zu beschleunigen. Der am Mittwoch beschlossene Landeshaushalt 2011 beinhaltet daher weitere 160 Millionen Euro für diesen Zweck. 100 Millionen werden unmittelbar nach Freigabe des Haushalts in Kürze an die einzelnen Jugendämter ausgeschüttet, weitere 60 Millionen folgen Anfang 2012 (Verpflichtungsermächtigung).
Auf die Stadt Aachen entfällt davon ein Gesamtbetrag von 2,4 Millionen Euro. Rund 1,5 Millionen Euro werden in diesem und rund 900.000 Euro im nächsten Jahr ausgezahlt.

Die Höhe der Summe richtet sich nach der Zahl der Kinder unter drei Jahren und der Höhe der Betreuungsquote der dreijährigen Kinder im Jugendamtsbezirk Aachen.
Der große Vorteil des Landesinvestitionsprogramms ist, dass die Mittel schnell, unbürokratisch und sicher verfügbar sind. Das bisherige Bewilligungsverfahren der Spitzabrechnung von Einzelmaßnahmen bleibt aber parallel bestehen, da es sich um die Verausgabung von Bundesmitteln handelt, für die eigene Regeln gelten.

Zusammen mit den bereits Ende 2010 ausgezahlten landesweit 150 Millionen Euro hat die rot-grüne Landesregierung 310 Millionen Euro an Landesmittel aufgebracht. Schwarz-gelb hatte 2008-2010 lediglich 15 Millionen Euro gezahlt und ansonsten ausschließlich Bundesmittel eingesetzt.

Für den weiteren Ausbau der U3-Betreuung müssen jetzt auch in Aachen neue Einrichtungen gebaut oder bestehende Einrichtungen baulich erweitert werden. Die finanzielle Unterstützung des Landes kommt somit für uns genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach der Sommerpause werden wir konkret eine Prioritätenliste der Verwaltung beraten, aus der hervorgehen wird, wo in Aachen wie viele neue Plätze für die Unter Dreijährigen entstehen können.

Aachener Nachrichten 25.05.11

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