Seiten

Suche

Letzte Artikel

Kategorien

Links

3. Feb. 2010

charta-der-vielfalt1Gleich zwei Anträge haben wir mit der CDU zur Verbesserung und Stärkung der Integration in Aachen auf den Weg gebracht.

Wir möchten, dass eine internationale Stadt wie Aachen auch innerhalb der Stadtverwaltung von der Vielfalt der hier lebenden Menschen profitiert und sich dort auch der Anteil der in Aachen lebenden Menschen mit Migrationshintergrund widerspiegelt. Dieses Ziel haben wir uns als Stadt bereits mit dem Beitritt zur „Charta der Vielfalt“ gesteckt und dieses muss nun auch umgesetzt werden.
In Aachen leben etwa 30% Menschen mit Migrationshintergrund, aber mit einem Anteil von nur 2-3% in der Stadtverwaltung ist der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe deutlich unterrepräsentiert.  Wir brauchen Migranten in der Verwaltung, denn diese können am besten die Anliegen ihrer Landsleute verstehen. Wir müssen als Stadt um diese Menschen werben.

Mit einem weiteren Antrag soll die Kompetenz des Integrationsrates gestärkt werden. Unser Anliegen ist es, diesen an der Vergabe der Haushaltsmittel „Projektmittel zur Förderung der Integration“ zu beteiligen und Empfehlungen zur Mittelverwendung an den Stadtrat zu geben.

Auf den Ausgang der Wahl zum Integrationsrat am 07.02.10 bin ich sehr gespannt und hoffe auf eine hohe Wahlbeteiligung, damit das Gremium auch einen starken Rückhalt aller MigrantInnen hat.  Jedenfalls freue ich mich auf weitere Jahre einer kooperativen und spannenden Zusammenarbeit in diesem Gremium.

20. Jan. 2010

logo_integration1

Auch in Aachen wird am 7.02.2010 der neue Integrationsrat gewählt.
Der Integrationsrat, bisher hieß er Migrationsrat, ist die Vertretung aller Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Stadt. In Aachen sind es ca. 27.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die am 07.02.10 den neuen Integrationsrat wählen dürfen.

In den letzten Jahren ist immer deutlicher erkannt worden, dass Integration eine wichtige Zukunftsaufgabe ist, zu der alle beitragen müssen. Der Integrationsrat ist das politische Fachgremium für diese Aufgabe in unserer Stadt.  Die direkt gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Menschen mit Migrationshintergrund  beraten dort gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrates alle integrationspolitischen Themen der Stadt. Sie bilden ein zentrales Instrument der politischen Beteiligung und können so ihre Belange gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit vertreten.
Sie können sich direkt an den Oberbürgermeister, den Rat oder einen Ratsausschuss wenden und aktiv an der Gestaltung der kommunalen Integrationspolitik mitwirken.

Seit 15 Jahren begleite ich als grüne Kommunalpolitikerin die Arbeit des Integrationsrates und freue mich nun auf weitere 5 Jahre konstruktive Zusammenarbeit in diesem Gremium.

Meine Bitte an alle Wahlberechtigten: Gehen Sie wählen!
Eine große Wahlbeteiligung stärkt das Gewicht und die Position des Integrationsrates.

Das Presseamt der Stadt Aachen wird am Wahlabend die Ergebnisse im Haus Löwenstein öffentlich bekannt geben und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich dort informieren.

7. Apr. 2009

Unternehmen bekennen sich zu Vielfalt, Fairness und Wertschätzung

Deutschland – ein Land der Vielfalt.
Menschen aus vielen Ländern und Kulturen tragen zu dieser Vielfalt bei und bereichern seit langem schon unser Leben. Es geht nicht nur um Pizza, Sushi, französische Autos, Hamburger oder Paella, die in unserer modernen Gesellschaft nicht mehr weg zu denken sind.
Die Vielfalt und deren Wertschätzung stellt einen Gewinn für uns alle dar.
Im Jahre 2006 wurde die Charta von 4 großen deutschen Unternehmen ins Leben gerufen und seither haben mehr als 500 Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet.
Im   März  2009 sind auch die Stadt Aachen und die RWTH der Charta beigetreten und werden die Zielen umsetzen.

Die Charta der Vielfalt spricht Unternehmen an, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten als Chance für innovative und kreative Lösungen zu sehen und einzusetzen. Sie ist ein grundlegendes Bekenntnis zur Fairness und Wertschätzung von Menschen in Unternehmen. Durch die Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen ein Arbeitsumfeld zu schaffen, dass frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist.  Es kann einen großen Vorteil für Unternehmen bedeuten, wenn die kulturellen Kenntnisse und vor allem auch  die Sprachkenntnisse gefördert und richtig eingesetzt werden. Hier zeigt sich gerade im Prozess der Globalisierung viel Potential.

Interview des ‘Radio @m Alex’ mit Hilde Scheidt

12. Feb. 2009

… zur Aufnahme von Flüchtlingen!

Millionen schutzbedürftige Flüchtlinge weltweit befinden sich in einer ausweglosen Lage. Die UNO-Flüchtlingsorganisationen (UNHCR) sprechen von 40 Millionen Menschen auf der Flucht vor Hunger, Gewalt und Vertreibung. Nur die allerwenigsten schaffen es, ihre Heimatregion zu verlassen. Die meisten Menschen landen in überfüllten Lagern an den Grenzen oder in den Nachbarländern, ohne jede Perspektive auf Rückkehr oder einen Neuanfang.
Der Hohe Flüchtlingskommissar der UN sucht nach dauerhaften Lösungen für diese Menschen. Eine solche Lösung ist unter anderem die Aufnahme von Flüchtlingen in einem aufnahmebereiten Staat. Auf freiwilliger Basis stellen z.B. die USA, Schweden, Norwegen, Dänemark, Großbritannien und die Niederlande jährlich Aufnahmekontingente für Flüchtlinge bereit.

Der Rat der Stadt Aachen hat im November einen Beschluss gefasst und sich als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen jetzt ausdrücklich dazu bekannt, Flüchtlinge aufzunehmen und einen Teil dazu beizutragen, dass Schutzbedürftige eine neue Heimat finden und eine Lebensperspektive erhalten. Ein Beitrag zu einer verantwortungsvollen und menschlichen Flüchtlingspolitik.

Der Stadtrat fasste diesen Beschluss einstimmig im November und zeigt damit Verantwortung für Flüchtlinge. Gleichzeitig wurde die Aufforderung an die Bundesregierung gestellt, ein kontinuierliches Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen einzurichten.

Ich freue mich ganz besonders über den einstimmigen Beschluss. Wir setzen damit ein deutliches Signal für Flüchtlinge in der ganzen Welt. In Aachen hat aktive Flüchtlingsarbeit eine lange Tradition. Nach dem ersten Schritt mit diesem Beschluss bitte ich Sie alle, werden Sie Pate für dieses Programm und unterstützen Sie die Arbeit aktiv. Übernehmen wir alle Verantwortung, auch mit Blick auf unsere Kinder und Enkel, die evtl. auch einmal in diese Situation kommen könnten.

Bereits mehr als 200 Paten haben sich in Aachen zu der Aktion bekannt und es werden hoffentlich noch viel mehr.

Mehr Informationen dazu unter www.Save-me-aachen.de

Aachener Nachrichten vom 10.02.2009: Save me- Kampagne: 200 Paten stehen schon bereit.

11. Dez. 2008

Liebe Aachenerinnen und Aachener,

ich begrüße den gestrigen Beschluss des Stadtrates zur Umsetzung des Hauses der Identität und Integration (HII) außerordentlich. Es ist ein wichtiges soziales Projekt.
Integration ist eines der sozialpolitischen Themen der Zukunft, das wir sehr ernst nehmen müssen.
Die Realisierung des HII ist ein deutliches positives Signal an die Migranten-Vertretungen in der Stadt. Es wird Räumlichkeiten für Treffen in einem angemessenem Rahmen bieten. Von diesem Begegnungszentrum wird die ganze Stadt profitieren. Das HII soll für alle Migrantinnen und Migranten in der Stadt sein,  aber auch für alle, denen Migration wichtig ist.
Auf dem Rheinnadel-Gelände entsteht ein Kulturzentrum, ein Treff für alle, die feiern, reden, diskutieren wollen.

Wir setzen damit einen deutlichen Schwerpunkt für die Integration.
Es ist wichtig das Projekt umzusetzen und nicht hin und her zu zögern, wie die CDU das tut.
Für die Stadt ist es eine einmalige Gelegenheit das Haus der Identität und Integration mit den zur Verfügung gestellten Landesmitteln umzusetzen.

Ihre
Hilde Scheidt

Bericht AN vom 11.12.2008:  Haus der Identität: Kritik an der CDU, die weder Ja noch Nein sagt

« zurück