Seiten

Suche

Letzte Artikel

Kategorien

Links

30. Nov. 2011

 

Ich möchte Sie ganz herzlich zu der Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Schulministerin Silvia Löhrmann zum Thema “Islam-Unterricht an Schulen in NRW” einladen:

 

Einladung zur Diskussion mit

Bildungsministerin Sylvia Löhrmann

 Moderation: Mounir Azzaoui

  

Mittwoch, den 7.12.2011, 19:30

 

Islamisches Zentrum Aachen, Prof. Pirlet-Str. 20, Aachen

Nähe Westbahnhof

 

 

Im Landtag wird über die Möglichkeiten diskutiert, an öffentlichen Schulen in NRW als Unterrichtsfach zukünftig auch Islam-Unterricht anzubieten. Eine Reihe von Schulen und die überwiegende Mehrheit der etwa 1,3 Millionen Muslime in NRW haben einen entsprechenden Wunsch geäußert. Damit würde ein Meilenstein der Integration geschaffen.

 

Welchen Hintergrund hat diese Entwicklung? Was soll dort vermittelt werden? Welche Personen sollen den Unterricht erteilen? Welche Schulen kommen dafür in Betracht? Welche Positionen gibt es dazu im Landtag? Wann ist mit der Einführung zu rechnen? Wie ist die Situation in Aachen?

 

Auf diese und weitere Fragen wird Bildungsministerin Löhrmann eingehen. Nach einem Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Hilde Scheidt                                                            Dr. M.Z. Safar Al-Halabi

Bürgermeisterin der Stadt Aachen                        Vorstand Islamisches Zentrum Aachen

 

26. Mai. 2011

 

Am 25.05.11 war  Thilo Sarrazin in die Mayersche Buchhandlung in Aachen gekommen, um aus seinem Buch zu lesen.

Ich freue mich, dass 200 Menschen aller Altersklassen am Mittwoch den Weg zum Veranstaltungsort gefunden haben, um gegen Sarrazin und seine Parolen zu demonstrieren und für Integration einzutreten. Leider wurde die Versammlung von Krawallen überschattet, die dem friedlichen Protest und der kritischen Darstellung von Sarrazin sicher nicht dienlich sind, weil sie vom eigentlichen Thema ablenken.

Wir Grüne haben uns zu Sarrazin und seinen Aussagen im Vorfeld eindeutig in einer Presseerklärung und  Offenem Brief  positioniert:

Die Gedanken sind frei – aber Brandstifter brauchen wir in Aachen nicht!

“Die Lesung des ehemaligen Berliner Senators Sarrazin in Aachen aus seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ bedroht das offene Klima unserer Stadt, in der Menschen aus 156 Nationen frei und geachtet leben können. Der „Tag der Integration“ und die Grundsteinlegung für die neue Moschee im Ostviertel vor gut einer Woche sind eindrucksvolle Beispiele, wie eine vielfältige Kultur Teil der Identität unserer Stadt geworden ist.

Menschen verschiedener Religion, Weltanschauung und Herkunft haben ihren Platz hier gefunden. Sie stellen eine lebenswichtige Bereicherung dar. Viele junge Menschen aus aller Welt studieren an der RWTH. Hier gebo-rene Kinder von Zugezogenen aus aller Welt sind genauso Oecher wie die Ur-Ur-Enkel der Erbauer unserer Kaiserstadt. Und Flüchtlinge aus zahlreichen Kriegsgebieten unserer unfriedlichen Welt bekommen Schutz vor Verfolgung und Folter.

Integration in Schulen, am Arbeitsplatz, im Stadtviertel und in Vereinen ist eine lang geübte Praxis. Die Erfolge sind überall sichtbar, viele Projekte fördern die Integration in Aachen. Konkrete Probleme im Miteinander und Vorurteile gibt es trotz allem. Ein friedliches Miteinander zu schaffen bleibt daher eine dauerhafte Aufgabe. Diese Konflikte zu lösen ist möglich. Tagtäglich arbeiten beruflich und ehrenamtlich viele Aachener daran. Ihnen allen gebührt Respekt und Dank.

Wer aber wie Thilo Sarrazin stigmatisierende und scheinwissenschaftliche Polemik betreibt, hat es nicht verdient, Gehör zu finden oder gar als mutiger Aufklärer zu gelten. Wer biologische und genetische Verschiedenheit als Ursache für soziale Probleme erklärt, bewegt sich auf einem gefährlichen Pfad. Gerade mal siebzig Jahre ist es her, dass in unserem Land eine rassistische Ideologie am Ende Verfolgung und Tod für Millionen brachte.

Sarrazin ist ein Symbol. Auch er kann sich auf Meinungsfreiheit berufen. Wir in Aachen brauchen aber keine Brandstifter, die sich auf ihn berufen können. Wir haben einen „Tag der Integration“, aber auch immer ein ganzes Jahr der Integration. Wir haben ein „Welthaus“ für alle, aber wir sind auch als Stadt ein offenes Welthaus. Das kann uns Sarrazin nicht kaputt machen.

 Für die GRÜNEN in Aachen,

Sabine Göddenhenrich         Martine Kremer                  Hilde Scheidt
Sprecherin Vorstand       Sprecherin Vorstand    Bürgermeisterin der Stadt Aachen”

19. Mai. 2011

tg-der-integration

Der Tag der Integration wurde am 15.05.11 bereits zum fünften Mal in Aachen begangen. Über 150 Organisationen aus Aachen und Umgebung haben diesen Tag des Miteinanders gestaltet. Kulturelle und religiöse Vielfalt erleben heißt es an diesem Tag.

Ich fand den Tag der Integration wieder sehr beeindruckend, hier spiegelt sich die ganze Vielfalt unser Stadt in einem fröhlichen Rahmen wieder. Für alle Altersgruppen gab es interessante Angebote, die auch sehr rege nachgefragt wurden.

Erstaufführung feierte ein Filmprojekt von Jugendlichen. Der Titel „Integration in Aachen”. Im Rahmen des Projektes wurden Aachener Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Erwachsene zu ihrer Meinung zu Aachen und zum Thema Integration befragt. Ein toller Film und ich hoffe, dass dieser noch häufiger zu sehen ist.
Neben dem bunten und spannenden Programm sind für mich die verschiedenen Diskussionsforen sehr wesentlich an einem solchen Tag. Miteinander ins Gespräch kommen ist ein wichtiger Teil der Integration und der Tag der Integration ist der richtige Rahmen um über die  unterschiedlichsten Themen zu diskutieren. Die angebotenen Foren waren gut besucht.  Für mich sind solche Veranstaltungen erfahrungsgemäß immer ein guter Anstoß noch mehr miteinander zu sprechen. Daher wünsche ich mir zum nächsten Tag der Integration noch mehr Foren.

Aber alles in allem war es ein gelungener Tag und ich danke den OrganisatorInnen für die viele Arbeit, die in die Vorbereitung gesteckt wurde. Es hat sich gelohnt !!!

Aachener Nachrichten:

Tag der Integration: Mit der Stadt identifizieren

Aachener Zeitung:

Miteinander der Kulturen bringt Lebensqualität

 

 

 

 

 

29. Mrz. 2011

Der iranische Kulturverein Rahaward in Aachen hatte zum 100. internationalen Frauentag ein Konzert mit einer bekannten iranischen Künstlerin organisiert.

Zuvor sparch Kerstin Müller MdB zum Thema Frauen und Menschenrechte. Mein Grußwort zu dieser Veranstaltung finden Sie ab 3:34

31. Jan. 2011

nuran-lesung

Am 20.01.11 war Nuran Jörißen zu Gast im Grünen Zentrum, um aus ihrem Buch „Süßer Tee“ vorzulesen. Darin erzählt sie ihre ganz persönliche Geschichte,  ihre Erfahrungen in ihrem Heimatland Türkei und ihrer neuen Heimat Deutschland. Nuran rebellierte immer wieder gegen kulturelle Traditionen, die ihr Recht auf Selbstbestimmung einschränkten. So will Nuran mit ihrem Buch vor allem eins vermitteln: „Du bist irgendwann selbst für dich verantwortlich.“

Ihr Buch ist ein Appell, die Dinge beim Namen zu nennen und für Menschenrechte zu kämpfen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Heinsberg  und nutzt ihre Erfahrungen, um in der Region Projekte der Integration aufzubauen und zu unterstützen. Nuran Jörißen macht mit ihrer eigenen Geschichte und ihrer sympathischen und sehr positiven Art Mut das Leben anzupacken und etwas zu bewegen.

Im Anschluss an die Lesung entwickelte sich eine spannende Diskussion über das vorgestellte Buch und die Integrationspolitik in unserem Land und besonders auch in Aachen. Dabei stellten die Schriftstellerin und das die vielen Zuhörer fest, dass man die heutzutage  dargelegten Einzelfälle nicht verallgemeinern darf. „Eigene Erfahrungen prägen die persönliche Haltung. Sie sind echt und authentisch, aber trotzdem eine Einzelerfahrung“, so Jörißen. Eine Pauschalisierung oder Schubladendenken sollten vermieden werden.

Noch an diesem Abend hat sich eine Arbeitsgruppe zum Thema Integrationspolitik gegründet, zu der gerne auch weitere Interessierte stoßen können. Wer Interesse hat, in dieser Arbeitsgruppe mitzuarbeiten, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich nach diesem lebendigen Abend auf weitere spannende Diskussionen.

Kontakt:  hilde.Scheidt[at]mail.aachen.de

zur Homepage von Nuran Jörißen

weitere Infos zu GRÜNER Integrationspolitik

13. Jan. 2011

safe_imageAm 20.01.11 liest Nuran Joerißen im Grünen Zentrum aus ihrem Buch “Süßer Tee”.  Darin erzählt sie ihre ganz persönliche Geschichte,  ihre Erfahrungen in ihrem Heimatland Türkei und ihrer neuen Heimat Deutschland. Nuran rebellierte immer wieder gegen kulturelle Traditionen, die ihr Recht auf Selbstbestimmung einschränkten. Ihr Buch ist ein Appell, die Dinge beim Namen zu nennen und für Menschenrechte zu kämpfen. Heute lebt sie in Heinsberg mit ihrer Familie und nutzt ihre Erfahrungen, um in der Region Projekte der Integration aufzubauen und zu unterstützen.

Im Anschluss an die Lesung wollen wir mit Nuran über ihr Buch, ihre Themen und die Integrationspolitik in unserem Land und in Aachen diskutieren.

Ich würde mich sehr freuen, wenn an diesem Abend viele Interessierte den Weg ins Grüne Zentrum finden. Das Thema jedenfalls verspricht eine spannende Diskussion.

20.01.11   -  19 Uhr, Grünes Zentrum, Franzstr. 34

www.nuranjoerissen.de

27. Sep. 2010

Am vergangenen Samstag haben Aachenerinnen und Aachener wieder einmal gezeigt, dass Neonazis in unserer Stadt nicht erwünscht sind.  Ich bin sehr froh, dass so viele Menschen dem Aufruf gefolgt sind und eindeutig Stellung bezogen haben:

aachen_gegen_rechts_154-gelbes-plakat

In Aachen hat sich ein breites Bündnis zusammengetan, um gemeinsam gegen die versuchte Stimmungsmache der Braunen zu handeln. Ich freue mich, dass Aachen so zusammensteht und die Aufrufe zu Gegendemos auf so viele offene Ohren stoßen. Mit dieser Sensibilität gegen Rechts werden wir uns auch allen weiteren Aktionen der Neonazis offensiv entgegenstellen und weiterhin Solidarität für die Vielfalt in Aachen auf der Straße zeigen.

Wir lassen uns das friedliche Miteinander aller Nationen nicht durch fremdenfeindliche Parolen kaputtmachen, dafür werde ich auch weiterhin kämpfen.

AN 27.09.2010 - 1500 Menschen protestieren gegen Neonazis

15. Sep. 2010

Die konstituierende Sitzung für den neu gewählten Integrationsrat findet am 29.09.2010 statt.   In den vergangenen Wochen / Monaten hat es sehr viele Turbulenzen um den Integrationsrat gegeben,  Ich bin froh, dass die Arbeit jetzt aufgenommen werden kann und wünsche mir, dass alle an einem Strang ziehen. Nur so können wir Integration in Aachen weiterbringen. In den vergangenen Jahren haben wir gute Arbeit geleistet und finden uns in der gegenwärtigen Diskussion (Sarrazzin ) nicht wieder. Aachen ist immer aktiv diesen Prozess angegangen und dies werden wir auch künftig tun.
Alle Ratsfraktionen haben in einer gemeinsamen Pressekonferenz am 14.09. nochmals deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit des Integrationsrates ist.
Wir sollten die Kräfte bündeln und gemeinsam in eine Richtung gehen. Dies wünsche ich mir für die Arbeit des neuen Integrationsrates.

AZ  15.09.10 - Ratsfraktionen betonen Einmut in Sachen Integrationsrat

AN 15.09.10  - Integrationsrat nimmt seine Arbeit auf

6. Jul. 2010

logo_integration

Der neue Integrationsrat für die Stadt Aachen ist gewählt.
Ich freue mich, dass die Wiederholungswahl ein eindeutiges Ergebnis zeigt, auch wenn ich mir eine wesentliche höhere Wahlbeteiligung gewünscht hätte.  Durch die Neuwahl wird es einige Verschiebungen in der Besetzung des neuen Integrationsrates geben.
Ich bin sicher, dass es ein guter Neuanfang mit vielen neuen Mitgliedern sein wird, die mit großem Engagement in den nächsten 5 Jahren dem Integrationsrat ein neues positives Gesicht geben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

Die Ergebnisse der Wahl finden Sie hier

lokale Pressestimmen zur Wahl:  AN,   AZ

3. Feb. 2010

charta-der-vielfalt1Gleich zwei Anträge haben wir mit der CDU zur Verbesserung und Stärkung der Integration in Aachen auf den Weg gebracht.

Wir möchten, dass eine internationale Stadt wie Aachen auch innerhalb der Stadtverwaltung von der Vielfalt der hier lebenden Menschen profitiert und sich dort auch der Anteil der in Aachen lebenden Menschen mit Migrationshintergrund widerspiegelt. Dieses Ziel haben wir uns als Stadt bereits mit dem Beitritt zur „Charta der Vielfalt“ gesteckt und dieses muss nun auch umgesetzt werden.
In Aachen leben etwa 30% Menschen mit Migrationshintergrund, aber mit einem Anteil von nur 2-3% in der Stadtverwaltung ist der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe deutlich unterrepräsentiert.  Wir brauchen Migranten in der Verwaltung, denn diese können am besten die Anliegen ihrer Landsleute verstehen. Wir müssen als Stadt um diese Menschen werben.

Mit einem weiteren Antrag soll die Kompetenz des Integrationsrates gestärkt werden. Unser Anliegen ist es, diesen an der Vergabe der Haushaltsmittel „Projektmittel zur Förderung der Integration“ zu beteiligen und Empfehlungen zur Mittelverwendung an den Stadtrat zu geben.

Auf den Ausgang der Wahl zum Integrationsrat am 07.02.10 bin ich sehr gespannt und hoffe auf eine hohe Wahlbeteiligung, damit das Gremium auch einen starken Rückhalt aller MigrantInnen hat.  Jedenfalls freue ich mich auf weitere Jahre einer kooperativen und spannenden Zusammenarbeit in diesem Gremium.

vor »