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31. Jul. 2009

Aachen ist eine lebens- und liebenswerte und vor allem eine soziale Stadt.

In einem Interview mit den Aachener Zeitung und den Aachener Nachrichten habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen von der SPD, Rosa Höller-Radtke und Martin Künzer, eine Bilanz zu fünf Jahren Rot-Grüner Sozial-, Jugend und Familienpolitik gezogen: Wir haben in Aachen sehr viel erreicht. Wir haben unsere Koalitionsvereinbarungen mehr als erfüllt.

Und ich werde mich auch in Zukunft in meiner politischen Arbeit für ein soziales Aachen engagieren.

Ihre Hilde Scheidt

Bericht Aachener Zeitung: Hilde Scheidt über fünf Jahre rot-grüne Sozialpolitik

28. Jul. 2009

Rot-Grün hat in Aachen den ersten Schritt getan: das erste Kita-Jahr ist kostenlos. Jetzt sind Bund und Länder gefordert. Nur 8 Euro pro Kind würden reichen, um bundesweit eine kostenlose Vorschulbildung anzubieten.

Obwohl Armin Laschet genau dies in der Vergangenheit als eigenes Ziel verkündet hat, erklärt er nun mit Hinweis auf die Wirtschaftskrise, dass das Land seinen Anteil an der Finanzierung kostenloser Kitas nicht leisten will.

Ich hätte mehr von ihm erwartet!

Ihre Hilde Scheidt

Hilde Scheidt und Martin Künzer im Telefoninterview mit den Aachener Nachrichten:
Rot-Grün: «Bildung muss von Anfang an kostenlos sein»

23. Jul. 2009

Heute machte die Aktion „Genfrei Gehen“ in Aachen Station.

Die Wanderung des Biopioniers und Rapunzel-Chefs Joseph Wilhelm von Berlin nach Brüssel soll auf die Problematik der Gentechnik aufmerksam machen.

Es war Volksfeststimmung auf dem Münsterplatz - mit Essen und Trinken (natürlich gen frei und biologisch), vielen Infos und Musik. Der viele Regen konnte die gute Laune nicht stören.

Frisch gestärkt machte sich Joseph Wilhelm mit seinen Mitstreitern am späten Vormittag vom Münsterplatz aus auf zum heutigen Etappenziel - Maastricht.

Etwa 100 Leute waren trotz des Regens gekommen, um diese Aktion zu unterstützen und teils auch ein Stück mit zu wandern.

Ich finde, es war eine gute und gelungene Aktion. Als Wegzehrung durften natürlich die Aachener Printen nicht fehlen, die wir den Wanderern zum Abschied mitgaben.

 

mehr zur Aktion “Genfrei Gehen”

 

Aachener Zeitung vom 24.07.09: Marsch gegen Gentechnik auf dem Münsterplatz

23. Jul. 2009

Das neue Schuljahr steht bevor und Eltern bereiten sich auf den Schuleintritt ihrer Sprösslinge vor. Eine spannende Zeit für Eltern und Kinder, aber nicht für alle ein Grund zur Freude.  Für viele ist die Schulzeit ihrer Kinder mit Kosten verbunden, die sie selbst nicht mehr aufbringen können.
In den vergangenen Jahren hat die Aachener Tafel durch ihre Schulranzen-Aktion hier weitergeholfen und  die Stadt Aachen hat den Zukunftsfond ins Leben gerufen, um ebenfalls bedürftigen Familien Hilfestellung zu geben.

Ein Blick auf den Zukunftsfond und seine bisherigen Auszahlungen hat mir allerdings zu denken gegeben. Von einem Budget von 170.000€ sind bisher nur etwa 6.600€ ausgezahlt worden. Am fehlenden Bedarf kann es nicht liegen, dazu waren  die Anfragen der Aachener Tafel und aus den Schulen zu dringlich.
Ein Runder Tisch der Aachener Tafel, Schulen, Verwaltung hat sich mit der Vereinfachung der Vergabe der Gelder beschäftigt und ich hoffe, dass das Ergebnis, welches derzeit in der Verwaltung erarbeitet wird, eine wesentliche Vereinfachung des Verfahrens ergibt, damit das Geld auch bei denen ankommt, die diese  Unterstützung brauchen.

23. Jul. 2009

Mit großer Betroffenheit verfolge ich die Nachrichten aus dem Iran.
Mehr Freiheiten und eine Wiederholung der Präsidentenwahl sind der Wunsch der iranischen Bevölkerung. Diese Proteste gegen Präsident  Ahmadinedschad und sein Regime fordern viele Opfer, unzählige werden inhaftiert.

Ein Verwandter einer iranischen Familie in Aachen ist bei den Protesten ums Leben gekommen und Freunde und iranische Verbände haben in Aachen eine Gedenkveranstaltung organisiert, für den 19-jährigen Sohrab Arabi, für alle Opfer und auch aus Solidarität mit der iranischen Bevölkerung.

Nachstehenden Text habe ich an die Organisatoren übermittelt, um meine Solidarität zu bekunden und Ihnen Mut zuzusprechen:

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
ich grüße sie alle, auch im Namen der Aachener GRÜNEN .
Wir möchten mit ihnen gemeinsam Solidarität und Hilfe für die Menschen im Iran einfordern, die unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit und Demokratie protestieren.
Wir fordern die Bundesregierung auf , alles zu tun, um Verfolgung und den Mord an unschuldigen, friedlichen Frauen und Männern zu verhindern.
Ahmadinedschad wurde trotz der Wahlfarce vom obersten Revolutionsführer zum neuen Präsidenten ausgerufen. Ein Präsident der nicht ordnungsgemäß gewählt wurde, der den Holocoust leugnet und die nukleare Bewaffnung des Iran weiter vorantreibt.
Dieses nicht gewählte Regime terrorisiert ein ganzes Land. 
Täglich erreichen uns erschreckende Nachrichten von Gewalt, Mord und äußerster Brutalität.
Kommandos der Revolutionsgarden schlagen auf offener Straße mit Knüppeln auf junge Menschen ein. Viele werden verletzt und jeden Tag werden neue Morde gemeldet. Viele Tausend sind in den letzten Wochen verhaftet worden und sitzen unschuldig im Gefängnis.
Wir erklären uns solidarisch mit der Protestbewegung im Iran und in vielen Ländern der Welt, die eine Wiederholung der Wahlen im Iran fordert und den friedlichen Machtwechsel befürwortet.
Wir sprechen den Familien der unschuldigen Opfer unser tiefstes Mitgefühl aus.
Wir reichen ihnen die Hände und danken ihnen für ihren Mut und ihr Engagement .Wir werden sie weiterhin solidarisch unterstützen.
Ich grüße sie ganz herzlich
Ihre
Hilde Scheidt „

21. Jul. 2009

Auf Einladung der Kita Johanniterstraße habe ich in der vergangenen Woche einen Vormittag in der Einrichtung verbracht. Nach einem informativen Gespräch mit dem Leiter der Kita, Herrn Wartenberg, habe ich mit den Kindern der grünen Gruppe – so ein Zufall ;-) – in den  normalen Kita-Alltag der Kinder und Erzieher eintauchen können. Nach dem Stuhlkreis, dem freien Spiel, gemeinsamen Aktivitäten und der großen Kita-Runde, nahm zum Abschluss des Vormittages ein Steppke mich an der Hand: „Komm, jetzt gehen wir essen!“  Er führte mich in das „Restaurant“ der Kita, wo die Kinder – so weit möglich – selbständig Tisch decken, Essen holen und auch wieder abräumen. Die Geschäftigkeit dort hat mich sehr beeindruckt. Es war ein Vormittag, der für mich anstrengend, aber voller schöner Eindrücke war.

Es hat sich einiges verändert, seit mein Sohn vor 18 Jahren im Kindergarten war. Der Ganztagsbetrieb ist heute Normalität, damals war es eine Ausnahme.  Eine ganze Reihe neuer Aufgaben sind neben der Ganztagsbetreuung auf die Kitas zu gekommen. Die U3-Betreuung und die Einrichtung von Familienzentren erfordern zusätzlichen Einsatz. Die Definition des Berufsstandes sollte dadurch neu festgelegt werden, wie in anderen Bereichen, hat sich auch hier vieles verändert und die Belastungen sind größer geworden.

Wichtig ist, dass die personelle Ausstattung der Kitas besser wird und sich stabile Teams bilden können, die Personalunsicherheiten bringen Probleme und erschweren die so wichtige und verantwortungsvolle Arbeit mit den Kindern.

Für mich  war die Zeit mit den Kindern toll und es hat mir sehr viel Freude gemacht.
Ich freue mich auf die Hospitation in der Kita Franz-Wallraff-Straße Ende Juli.

8. Jul. 2009

Seit fast 15 Jahren mache ich Kommunalpolitik in Aachen, zunächst als sachkundige Bürgerin, seit 1999 als Stadträtin und seit 2004 bin ich Bürgermeisterin der Stadt. Als sozial- und jugendpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion und Mitglied im Migrationsrat sind die Sozial- und
Gesundheitspolitik sowie die Kinder- und Jugendpolitik meine chwerpunkte.
Geboren 1950 in Stolberg, lebe ich seit 1970 in Aachen und arbeite seit fast 30 Jahren als MTA in der Forschung des Universitätsklinikums. Als Mutter
eines 20-jährigen Sohnes habe ich gelernt, den Spagat zwischen Beruf, Familie und bürgerschaftlichem Engagement zu meistern.
Neben meiner politischen Arbeit bin ich lange Jahre in vielen Initiativen aktiv, so z.B. im Aachener Friedenspreis, in der afrikanischen Stiftung “Michel Kayoya“, als Gründungsmitglied der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen und ganz aktuell als Patin bei der Flüchtlingskampagne „Save me“ von Amnesty International. Der ständige Dialog mit Menschen, Vereinen und Verbänden ist für mich ganz selbstverständlich, denn Transparenz und Bürgernähe sind die Grundlagen meiner Arbeit.
Mit viel Engagement und Herzblut setze ich mich für Menschen ein. Alle - egal welchen Alters und welcher Herkunft - sollen sich hier wohlfühlen können.
Mein Wunsch ist, dass unsere Stadt Heimat und zu Hause für unsere Bürgerinnen und Bürger ist und ihnen Sicherheit vermittelt. Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Rechtsextremismus haben in Aachen keinen Platz.
Aachen braucht Kompetenz an der Spitze. Als langjährige Politikerin und Bürgermeisterin der Stadt sind mir die vielfältigen Aufgabenbereiche unserer Verwaltung gut bekannt. Aufgrund meiner politischen und beruflichen Erfahrung weiß ich, dass wir nur in einem guten Team mit gegenseitiger Offenheit und in einer kreativen Arbeitsatmosphäre passende Lösungen für offene Fragen finden werden.
Die Gleichberechtigung von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft ist darüber hinaus eines meiner großen Anliegen. Meine Kandidatur als
Oberbürgermeisterin ist auch in dieser Hinsicht mein ganz persönlicher Beitrag!
Städte wie z.B. Konstanz, Freiburg, Bad Homburg, Tübingen und Lauf in Bayern haben Grüne Oberbürgermeister.
Die Zeit ist reif für Aachen!

Ihre Hilde Scheidt