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30. Nov. 2011

Beim sogenannten “Krippengipfel” haben Bund und Länder im Jahr 2007 vereinbart, dass alle ein- und zweijährigen Kinder ab dem 01. August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege haben.

Bei diesen Planungen ist man davon ausgegangen, dass für ein Drittel der Kinder unter drei Jahren solch ein U3-Betreuungsplatz tatsächlich nachgefragt wird und hat eine Betreuungsquote von 35 % in dieser Altersgruppe als Zielmarke für das Kindergartenjahr 2013 / 2014  festgelegt. Heute weiß man allerdings, dass der tatsächliche Bedarf, insbesondere in den Innenstadtbereichen von Großstädten, höher sein kann.

In Aachen hat Schwarz-Grün bereits die Hausaufgaben gemacht und im gestrigen Kinder- und Jugendausschuss den Ausbau der U3-Plätze beschlossen. In einem Ratsantrag vom September 2011 hatten wir die Verwaltung beauftragt eine Bedarfsanalyse und eine Ausbauplanung zeitnah und sozialraumbezogen vorzulegen.

 

 In nur vier Wochen sind diese Pläne ausgearbeitet worden und damit haben wir im Eilzugtempo eine konkretes Konzept auf den Weg gebracht. In Aachen haben wir bereits jetzt einen Anteil von fast 30% erreicht und damit sind wir eine der wenigen Kommunen, die so früh einen solch hohen Deckungsgrad erreicht hat.
 

 

Wir werden eine ganze Reihe von Maßnahmen zum U3-Ausbau angehen. Es wird Neubaumaßnahmen, ebenso wie Um- und Anbauten an bestehende Einrichtungen geben. Aber auch die Tagespflege wird weiter ausgebaut: So werden nun auch in Aachen LENA-Gruppen und weitere Kindertagespflegeplätze geschaffen. LENA bedeutet, dass in Großtagespflegestellen bis zu neun Kinder durch zwei bis drei Tagespflegepersonen betreut werden, angebunden an eine Kita und deren Infrastruktur. Und damit erreichen wir die Vorgabe von 35% zum Kindergartenjahr 2012/13.

Ich freue mich, dass es uns gelungen ist den Ausbau der U3-Plätze so schnell voranzubringen und dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.

 

Ein Schnellzug mit 347 Plätzen, AZ 28.11.11

Ein Kombipaket für 371 neue U3-Plätze, AN 28.11.11

 

30. Nov. 2011

 

Ich möchte Sie ganz herzlich zu der Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Schulministerin Silvia Löhrmann zum Thema “Islam-Unterricht an Schulen in NRW” einladen:

 

Einladung zur Diskussion mit

Bildungsministerin Sylvia Löhrmann

 Moderation: Mounir Azzaoui

  

Mittwoch, den 7.12.2011, 19:30

 

Islamisches Zentrum Aachen, Prof. Pirlet-Str. 20, Aachen

Nähe Westbahnhof

 

 

Im Landtag wird über die Möglichkeiten diskutiert, an öffentlichen Schulen in NRW als Unterrichtsfach zukünftig auch Islam-Unterricht anzubieten. Eine Reihe von Schulen und die überwiegende Mehrheit der etwa 1,3 Millionen Muslime in NRW haben einen entsprechenden Wunsch geäußert. Damit würde ein Meilenstein der Integration geschaffen.

 

Welchen Hintergrund hat diese Entwicklung? Was soll dort vermittelt werden? Welche Personen sollen den Unterricht erteilen? Welche Schulen kommen dafür in Betracht? Welche Positionen gibt es dazu im Landtag? Wann ist mit der Einführung zu rechnen? Wie ist die Situation in Aachen?

 

Auf diese und weitere Fragen wird Bildungsministerin Löhrmann eingehen. Nach einem Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Hilde Scheidt                                                            Dr. M.Z. Safar Al-Halabi

Bürgermeisterin der Stadt Aachen                        Vorstand Islamisches Zentrum Aachen

 

28. Nov. 2011

                                                                                                        Gospelchor “Mustard Seed Faith”                                                     

10.12.2011  -  20 Uhr,  in der Kirche “St. Foillan”  

                                                                                                                                                                                                                          

Am 10.12.11 um 20 Uhr findet in der Kirche St. Foillian ein Benefizkonzert zu Gunsten von Andres statt.  Der Gospelchor „Mustard Seed faith“ möchte die Behandlung und den Aufenthalt von Andres in Aachen unterstützen.

Schon mehrfach haben die Zeitung und nun auch die Lokalzeit Aachen über den kleinen Andres  aus Ecuador berichtet.

 

Andres ist heute 5 Jahre alt und kam mit verkrüppelten Beinen und Armen auf die Welt. Bevor er letztes Jahr zum ersten Mal nach Deutschland (und dann auch gleich nach Aachen) kam, wurde er in Ecuador schon fünf Mal operiert, teils mit erschreckenden Resultaten. Letztes Jahr ist er mehrfach in Aachen operiert worden - ohne Honorar für die Ärzte und das OP-Team, bevor er Ende des Jahres wieder zu seinem Vater und Bruder zurück in die Heimat flog.

Ende Mai 2011 kam Andres mit seiner Mutter Paola wieder nach Aachen und wurde auch Anfang Juni gleich wieder von Hr. Dr. med. Michael Becker an den Armen operiert. Durch einen zufälligen Kontakt im Franziskuskrankenhaus Aachen, wurde ein Kontakt mit der Kinderklinik Aschau am Chiemsee aufgenommen. Anfang August 2011 wurde Andres dann in das Behandlungszentrum Aschau “verlegt”. Dort wurde er an seinen Beinchen operiert. Andres macht nie geglaubte Fortschritte. In Aschau bekam er Orthesen angepasst - sowohl für die Beine, als auch für die Hände. Mit Hilfe der Beinorthesen kann Andres heute schon über 20 Meter alleine laufen (letzte Woche waren es 5 Meter).

Am Kinder-Rollator kann er noch viel weiter laufen. Durch die Handorthesen und mit speziellem Besteck kann er auch alleine essen. Die Hilfe für Andres wird ausschließlich aus Spenden finanziert, für die sich Fr. Christa Wenzel aus Disternich und die Hilfsgruppe “Eifel” stark machen.

Für das Jahr 2012 ist geplant, dass Andres im Sommer mit seiner Mutter wieder nach Deutschland kommt und dann gleich für vier Monate nach Aschau in die Kinderklinik geht, damit die Behandlungen dort fortgesetzt werden können.

 

Wir möchten Andres unterstützen und daher habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für dieses Benefizkonzert übernommen und wünsche, dass Andres auch weiterhin so große Fortschritte macht.

 

Bericht  WDR Lokalzeit Aachen 23.11.11

Bericht  Aachener Zeitung 8.06.2011

Gospelchor “Mustard Seef Faith”

24. Nov. 2011

ein_jahr-fuer_ewigkeit

 

Am 10. November fand im Mörgens Theater in Aachen mit Ein Jahr für die Ewigkeit die Uraufführung des ersten CO2 freien Theaterstücks der Welt statt. Weitere Vorstellungen gibt es noch bis zum 20. Dezember.

“Worum geht´s hier?

Klimarettung ist nichts für Weicheier, Politiker oder Manager - DU bist gefragt: Rette die Welt, indem Du im Selbstversuch Deinen CO2-Ausstoß radikal reduzierst. Wechsle den Stromanbieter, geh zu einer anderen Bank, lass das mit dem Rindfleisch und vor allem: Hör endlich auf zu atmen, denn nichts trägt mehr zum Klimawandel bei als der täglich weltweit gedankenlos verbrauchte Sauerstoff.

Die beiden Schauspieler des Theater Aachen, Philipp Manuel Rothkopf und Julia Brettschneider, haben sich dem einjährigen Selbstversuch verschrieben, ihren persönlichen CO2-Ausstoß von über 10 Tonnen pro Jahr auf ein Minimum zu reduzieren. Das Theaterstück ist das Ergebnis von Improvisationen über diesen Selbstversuch.

Schon vorher berichten Rothkopf und Brettschneider ab sofort jeden Mittwoch öffentlich ab 20.15 Uhr in ihrem »Ewigkeits-Büro« im Mörgens-Café über ihre Erfahrungen, über die Fort- und Rückschritte ihres Selbstversuches und tauschen sich mit Aachenern Experten aus. Unterstützt werden sie dabei von Aachener Bürgern, die während der Dauer des Projektes ebenfalls CO2-frei zu leben versuchen. Der Eintritt zum wöchentlichen Ewigkeits-Büro ist frei.” (Auszug aus der Homepage)

Ein spannendes Projekt! Unter folgendem Link können Sie alle Entwicklungen verfolgen
http://www.einjahrfuerdieewigkeit.blogspot.com/

15. Nov. 2011

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum !

amnesty

 Amnesty International ist auch nach 50 Jahren Arbeit für die Menschenrechte  immer noch unersetzlich. Auf der Welt gibt es auch im 21. Jahrhundert viele Flüchtlinge -  Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, weil sie aus religiösen oder politischen Gründen verfolgt werden.

Ich freue mich, dass viele engagierte Menschen sich um die Belange dieser Menschen kümmern. Auch in Aachen gibt es eine sehr aktive Gruppe von Amnesty International, die durch ihren unermüdlichen Einsatz Flüchtlinge unterstützt.

Ich möchte daher mit meinen Glückwünschen ein großes DANKE verbinden und hoffe, dass Amnesty nicht nachlässt in seinen Bemühungen.