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29. Sep. 2010

 schokoaktion-unterschriften-klein

Mit einer schönen Aktion haben Vertreter der Kirchen am Freitag fair gehandelte Schokolade weiter in die Öffentlichkeit gebracht.
Am Dom wurde im Rahmen der bundesweiten „Fairen Woche“ Grundschulkindern die Problematik der Kakao-Produktion erläutert. Die Arbeitsbedingungen sind miserabel, dem kann sich kein Schokoladengenießer verschließen und dies dementieren auch Schokoladenhersteller nicht.

Das fair gehandelte Schokolade toll schmeckt, davon haben sich die Kinder an einem Schokoladenbrunnen überzeugen können. Der Genuss war nicht nur zu hören,  auch die Schokoladenmünder sprachen Bände.
Die Kinder waren schnell überzeugt und verteilten auf dem Münsterplatz Karten an Passanten, die zur Unterstützung der Schokoladenaktion aufrufen.

Wenn wir hier in Aachen etwas an unserem Konsum und unserer Produktion tun, dann geht es den Kakaobauern besser.
Nur über Bewusstsein und Öffentlichkeit können wir es schaffen, neben den Schokoladenfreunden, die großen Unternehmen mit ins Boot zu nehmen. Gerade hier in Aachen haben wir in der Süßwarenindustrie Möglichkeiten. Ich meine, die hiesigen Unternehmen sollten den Fairen Handel als Marktlücke nutzen.
Und die Grundschüler aus Aachen, die leisten nun hoffentlich Aufklärungsarbeit in ihren Familien und bei Freunden und tragen so ein Stück mit bei zu gerechteren Bedingungen. Die Kakaobauern mit ihren Familien und Kindern in den Erzeugerländern werden es danken.

Unterstützen kann die Schokoladenaktion jeder – einerseits durch den Kauf von fair gehandelter Schokolade und andererseits durch Teilnahme an der Unterschriftenkampagne. Ich freue mich auf eine große Beteiligung.
Mehr Infos dazu finden Sie hier   www.schokoladenaktion-aachen.de

27. Sep. 2010

Am vergangenen Samstag haben Aachenerinnen und Aachener wieder einmal gezeigt, dass Neonazis in unserer Stadt nicht erwünscht sind.  Ich bin sehr froh, dass so viele Menschen dem Aufruf gefolgt sind und eindeutig Stellung bezogen haben:

aachen_gegen_rechts_154-gelbes-plakat

In Aachen hat sich ein breites Bündnis zusammengetan, um gemeinsam gegen die versuchte Stimmungsmache der Braunen zu handeln. Ich freue mich, dass Aachen so zusammensteht und die Aufrufe zu Gegendemos auf so viele offene Ohren stoßen. Mit dieser Sensibilität gegen Rechts werden wir uns auch allen weiteren Aktionen der Neonazis offensiv entgegenstellen und weiterhin Solidarität für die Vielfalt in Aachen auf der Straße zeigen.

Wir lassen uns das friedliche Miteinander aller Nationen nicht durch fremdenfeindliche Parolen kaputtmachen, dafür werde ich auch weiterhin kämpfen.

AN 27.09.2010 - 1500 Menschen protestieren gegen Neonazis

21. Sep. 2010

Wir sind Aachen!   Nazis sind es nicht!

Am 25. September wollen wieder rechtsextreme Gruppierungen durch die Stadt marschieren.

In der Vergangenheit haben wir Aachener schon mehrfach offensiv gezeigt, dass wir die menschenverachtenden und fremdenfeindlichen Parolen in unserer Stadt nicht haben möchten.

Dies wollen wir auch am kommenden Samstag tun und uns nicht einschüchtern lassen.  Ich wünsche mir, dass sich wieder ganz viele Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf anschließen und zeigen:  Ihr seit in Aachen nicht erwünscht!

plakat20anti-nazidemo

ab 10 Uhr:  Kundgebung (Adalbertsteinweg, Nähe Weißenburger Str.)

ab 12 Uhr:  Familienfest an der Moschee Baustelle, Elsaßstr. /Ecke Stolberger Str.

 

Aachener Nachrichten 22.09.10 - “Bündnis fordert ein Verbot des rechten Aufmarsches

15. Sep. 2010

Die konstituierende Sitzung für den neu gewählten Integrationsrat findet am 29.09.2010 statt.   In den vergangenen Wochen / Monaten hat es sehr viele Turbulenzen um den Integrationsrat gegeben,  Ich bin froh, dass die Arbeit jetzt aufgenommen werden kann und wünsche mir, dass alle an einem Strang ziehen. Nur so können wir Integration in Aachen weiterbringen. In den vergangenen Jahren haben wir gute Arbeit geleistet und finden uns in der gegenwärtigen Diskussion (Sarrazzin ) nicht wieder. Aachen ist immer aktiv diesen Prozess angegangen und dies werden wir auch künftig tun.
Alle Ratsfraktionen haben in einer gemeinsamen Pressekonferenz am 14.09. nochmals deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit des Integrationsrates ist.
Wir sollten die Kräfte bündeln und gemeinsam in eine Richtung gehen. Dies wünsche ich mir für die Arbeit des neuen Integrationsrates.

AZ  15.09.10 - Ratsfraktionen betonen Einmut in Sachen Integrationsrat

AN 15.09.10  - Integrationsrat nimmt seine Arbeit auf