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30. Mrz. 2010

Grüne und CDU haben zwei Ratsanträge eingebracht, um über einen Jugendfonds und einen Jugendkulturfonds selbst organisierte Projekte von Jugendlichen unbürokratisch zu fördern. Mit jeweils 22.000 € möchten wir in den kommenden vier Jahren über den Jugendfonds  Veranstaltungen Jugendlichen finanziell unterstützen, welche die Selbstorganisation, die politische Bildung und die bessere Beteiligung junger Menschen stärken.
Im Topf des Jugendkulturfonds sind jeweils 10.000 € eingestellt für kulturelle Veranstaltungen, ebenfalls selbst organisiert von Jugendlichen.
Damit möchten wir die Kreativität und das Potenzial der Jugendlichen unterstützen.
Viele Jugendliche wollen sich nicht an Vereine oder Jugendeinrichtungen binden, aber selbst kulturell aktiv werden möchten.
Es fehlen bei vielen Jugendprojekten oftmals nur ein paar hundert Euro, und die Jugendlichen haben nicht die Zeit und die Beziehungen, um Sponsoren zu werben.
Es ist schade, wenn gute Projekte am fehlenden Geld scheitern und ich bin überzeugt davon, dass es künftig viele zusätzliche interessante Angebote im Jugendkalender des Veranstaltungsangebotes geben wird.

AZ 24.03.2010: Jugend im Rampenlicht

AN 24.03.2010: Die Stadt lässt für junge Leute was springen

 

25. Mrz. 2010

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Wir schreiben das Jahr 2010 und noch immer ist der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland sehr hoch. Der Bruttoverdienst von Frauen lag auch in 2008 mit über 23% unter dem Einkommen von Männern und damit steht Deutschland im Ländervergleich ganz schlecht da. In Europa sind wir lt. einer Veröffentlichung der EU im Jahresvergleich 2007 an siebtletzter Stelle und damit eines der Schlusslichter – und das schon seit Jahren.

Das Datum für den Equal Pay Day wird übrigens jedes Jahr neu festgelegt, es richtet sich nach dem Zeitraum, der den nach neuesten Statistiken ermittelten Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland markiert. Will heißen, Frauen müssen in Deutschland bis zum 26. März arbeiten, um das zu verdienen, was Männer bei uns schon am 31.12. des vergangenen Jahres in der Gehaltstüte haben.

Am Equal Pay Day weisen Frauen bundesweit in vielen Aktionen auf diese Ungleichbehandlung hin und fordern den Abbau der Lohnunterschiede. Auch in Aachen werden am Freitag Frauen aktiv sein, um auf dieses Missverhältnis hinzuweisen.  Ich unterstütze den Aachener Flashmob um 15 Uhr vom Geldbrunnen zum Elisenbrunnen  sehr gerne und freue mich auf eine wirkungsvolle Aktion mit einer hoffentlich sehr großen Beteiligung.

Einen großen Schritt zur Gleichstellung in der Arbeitswelt haben wir gemacht, wenn der Equal Pay Day abgeschafft werden kann, weil er auf den 31. Dezember fällt.

8. Mrz. 2010
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Quelle: http://www.transfair.org/aktiv/weltfrauentag.html

Viele Frauen freuen sich über die geschenkte Rose zum Internationalen Frauentag am 08. März.  Ein großer Teil dieser Blumen kommt aus Ostafrika und Lateinamerika.  Aus Ländern, in denen Arbeits- und Gesundheitsschutz oft keine große Rolle spielen.

Zusammen mit dem Aachener Weltladen habe ich am Samstag „fair gehandelte“ Rosen an Passantinnen verteilt, um auf die Missstände und schlechten  Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen aufmerksam zu machen.

Meist sind es Frauen, die die Arbeit auf den Blumenfarmen verrichten:
pflanzen, pflegen, schneiden und versandfertig machen für den Weg nach Europa.
Die Arbeitsbedingungen sind häufig von niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen und hohem Einsatz von zum Teil hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln bestimmt. Es gibt keine Aufklärungsarbeit und keinen Arbeitsschutz etwa durch Handschuhe oder einen Mundschutz. Auch auf Schwangere wird keine Rücksicht genommen und so sind behinderte Kinder oder Totgeburten keine Seltenheit.

Fair gehandelte Produkte schaffen, wie bspw. auch bei Kaffee und Kakao,  ebenso im Blumenhandel  Arbeitsplätze mit sozialen und ökologischen Standards für die ArbeiterInnen auf den Farmen.
Wir als Verbraucher können durch unser Verhalten hier etwas verändern. Unser Einkaufsverhalten übt Druck auf die Hersteller aus. Auch wenn es momentan nur in wenigen Läden Blumen aus fairem Handel zu kaufen gibt, so gehe ich davon aus, dass diese Blumen mit der Zeit ganz selbstverständlich sein werden, wie Bio-Produkte.

Auch nach 100 Jahren Internationaler Frauentag und vielen positiven Veränderungen für die Rechte der Frauen besteht immer noch dringender Handlungsbedarf und ein Eintreten für Frauenrechte in vielen Lebensbereichen und in allen Teilen der Welt.